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Celle Stadt "Unverzichtbare Einrichtung für Celle"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Unverzichtbare Einrichtung für Celle"
18:25 31.08.2018
Anerkennende Worte für 50 Jahre FABI (von links): Bettina Alberti, Magda Meyer-Schulte, Kirsten Lühmann, Karsten Willemer, Jörg Nigge und Kai-Christian Kütemeyer. Quelle: Birgit Stephani
Celle

"Die Gesellschaft befindet sich in einem umfassenden Wandel. Wir stehen vor neuen, nie dagewesenen Herausforderungen – Herausforderungen, die nicht mehr alleine bewältigt werden können." Mit diesen Worten begrüßte Magda Meyer-Schulte die Gäste der Jubiläumsveranstaltung. So aktuell sich die Worte auch anhören, sie stammen nicht von der heutigen Leiterin der Einrichtung, sondern fielen bereits 1968 bei der Gründung der Familienbildungsstätte.

"Gute Bindung von Anfang an" war damals wie heute das Motto der Familienarbeit. Dieses Jubiläumsmotto griff auch Bettina Alberti in ihrem Festvortrag auf. Dabei ging sie den existenziellen Fragen "Wer bin ich?", "Wo komme ich her?" und "Wo will ich hin?" nach. Albertis These: "Die frühkindliche Prägung entscheidet über die spätere Bindung."

Die FABI sei seit vielen Jahren eine feste Größe, die immens wichtige Arbeit leiste, sagte der stellvertretende Superintendent Karsten Willemer. "Die FABI verbindet Menschen - hier in Celle und im Umland." Jedoch übte er auch Kritik – nicht an der FABI, sondern allgemein an der Familienarbeit, denn: "Männer sind in der Familienarbeit noch lange nicht gleichberechtigt." Willemer ist allerdings zuversichtlich, dass auch diese Tatsache noch ins Positive gekehrt wird. "Die FABI verbindet auch noch in 50 Jahren", ist er sich sicher.

Lob gab es auch von Celles Oberbürgermeister Jörg Nigge, der von einer "unverzichtbaren Einrichtung für Celle" sprach. Er hob besonders die starke Vernetzung "einer der größten Einrichtungen, die es in dem Bereich in Celle" gebe, hervor. "Die FABI gibt Antworten auf Fragen, sie gibt Menschen Halt und Schutz. Die präventive Arbeit der Stadt wäre nur halb so viel wert ohne die Arbeit der FABI", betonte Nigge.

"50 Jahre ist eigentlich noch kein wirkliches Alter – für eine Einrichtung wie die FABI jedoch ein stolzes", befand Oberkirchenrat Kai-Christian Kütemeyer, der sich zur Feier des Tages der "Fantastischen Vier" bediente und unter dem Jubel der Gäste sogar rappte.

Von Birgit Stephani

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