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Celle Stadt VHS-Reihe in Celle: Nordlicht in Reinkultur
Celle Aus der Stadt Celle Stadt VHS-Reihe in Celle: Nordlicht in Reinkultur
17:26 20.04.2018
Moderatorin Jessy James LaFleur bringt ihren Gast Jochen Meiners und die 40 Besucher im Bomann-Museum am Ende des Talks „Buch des Lebens“ sogar zum Singen von Seemannsliedern. Quelle: David Borghoff
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Dass der zweite VHS-Talk aus der Reihe „Das Buch des Lebens“ ein so stimmungsvolles Ende nehmen würde, war zu Beginn nicht absehbar. Talk-Masterin Jessy James LaFleur hatte sich akribisch vorbereitet, um dem Anspruch der Celler Volkshochschule, die in diesem Jahr mit einer Reihe von Veranstaltungen ihr 70-jähriges Bestehen feiert, Persönlichkeiten der Residenzstadt in einem unterhaltsamen Format vorzustellen, gerecht zu werden. Fotos, Zitate, Sprüche, Namen – alles rund um Schleswig-Holstein und Hamburg. Das bekennende Nordlicht Meiners – gebürtig in Glückstadt und wohnhaft in der Elbmetropole – musste bewerten, raten und zuordnen. Die Moderatorin hatte sich eher von TV-Quizformaten und Spielsendungen denn von den bekannten Plaudershows inspirieren lassen. „Kennst Du Olaf Hohmeyer?“ Der Kandidat muss passen. LaFleur konfrontiert ihn mit sämtlichen Nobelpreisträgern, die das Bundesland zwischen Nord- und Ostsee je hervorgebracht hat. Thomas Mann und Günter Grass sei Dank, lässt sich ein Bogen spannen zur aktuellen Lektüre, die mit Heinz Strunks „Goldenem Handschuh“ ins wesentlich interessantere Hamburg führt.

Ein bisschen kann der Chef des Bomann-Museums erzählen, und so den Zuhörern Gelegenheit zum Kennenlernen geben, bevor es auch nach der Pause wieder heißt: „Jochen, bis Du bereit?“ Der Frage-Marathon wird sogar noch um einen Schwierigkeitsgrad erhöht: Multitasking ist gefordert, Herr Direktor muss etwas tun, was er laut eigener Aussage überhaupt nicht kann: Malen. Die Fragen sind nun geografisch immerhin ein wenig nach unten gerutscht und drehen sich um die Herzogstadt. Meiners erhält sogar Gelegenheit, überzuleiten auf die Pläne für seine Arbeitsstätte. „Virtual Reality“ ist hier ein Stichwort.

Das Motto der VHS-Reihe führt großartig Regie, als es den Ausklang der Veranstaltung zum Höhepunkt werden lässt. Jessy James LaFleur gibt kurze Liedzeilen vor und das Gegenüber soll singen. Was im Vorübergehen die Passanten akustisch streift, wird für die Gäste drinnen zum Vergnügen für Ohr und Auge. Mit seiner Prinz-Heinrich-Mütze auf dem Kopf und im Chor mit seinen Gästen Seemannslieder singend, verkörpert Jochen Meiners nicht nur ein Nordlicht in Reinkultur, sondern bildet mit seiner charmanten Gastgeberin an der Seite auch ein Schlussbild, wie es nur „das Buch des Lebens“ fügen kann.

Von Anke Schlicht

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