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Celle Stadt Vespisti rüsten sich für Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Vespisti rüsten sich für Celle
18:21 31.03.2017
Claire und Friedemann Vorwerk und ihr Team - organisieren die Vespa World Days in Celle. - Quelle: Lothar H. Bluhm
Celle Stadt

Mit ihrer Vespa würden sie vermutlich überall hinfahren: Sogar aus Indonesien, den USA und Kanada werden die Teilnehmer der 53. „Vespa World Days“ vom 22. bis 25. Juni in Celle anreisen – aber auch aus Russland Portugal und Griechenland. „Schon jetzt sind 70 Prozent der 5000 Tickets verkauft“, sagt Organisatorin Claire Vorwerk vom Vespa-Club Celle, der 2016 seinen 30. Geburtstag feierte.

Zwei Punkte seien es, die die Vespa für Familie Vorwerk so einzigartig machen: die technische Überlegenheit anderen Rollern gegenüber und die Form des Fahrzeugs. „Und die Art, wie man damit fahren muss: Man muss gemütlich fahren, weil es Bauart und Motorleistung nicht anders hergeben“, so Vorwerk.

In der Residenzstadt erwarte Teilnehmer, aber auch die Gäste aus Celle ein abwechslungsreiches Programm: „Es reicht vom Concours d‘Élégance bis hin zur Vespa-Akrobatikshow, darüber hinaus gibt es Touren zu zahlreichen Zielen, zwei große Ausfahrten durch die Heidelandschaft sowie eine Händlermeile, die keine Vespisti-Wünsche offenlässt“, zählt Vorwerk auf. Außerdem sind ein Vespa-Museum geplant, das Raritäten wie Preziosen biete, und allabendlich Musik und Tanz im „Vespa Village“ – auf dem Gelände der CD-Kaserne. "Viele Vespa-Fans aus anderen Ländern verbinden das Treffen mit einem Urlaub“, sagt Vorwerk.

Den offiziellen Startschuss gibt am Donnerstag um 14 Uhr Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies. Eine Attraktion für Schaulustige aus nah und fern wird der „Concours d‘Élégance“ am Freitag: In der Altstadt bekommen die Besucher nicht nur alte oder besonders fein herausgeputzte „Wespen“ zu sehen, sondern außerdem Fahrer und ihre Begleiter im Outfit der Zeit, aus der ihre Roller stammen.

Auch Samstag präsentieren die Vespa-Oldtimerfreunde München die weltweit einzige Vespa-Akrobatikshow. „Sie setzen eine Tradition aus den 50er Jahren fort, als es noch zahlreiche Akrobatikteams gab“, erläutert Vorwerk. „Ihre Bekleidung im Retrolook gehört ebenso dazu wie die musikalische Untermalung aus der Zeit des Wirtschaftswunders.“

Von Dagny Rößler