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Celle Stadt Rock 'n' Roll, Football und Muscle Cars
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Rock 'n' Roll, Football und Muscle Cars
15:28 21.12.2018
Michael Vogt liebt US-Oldtimer. Derzeit schlägt sein Herz für den Plymouth Cuda. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

„Bei mir gibt es nichts Originales“, ist das Motto von Michael Vogt. Seit er 18 ist, importiert er Oldtimer aus Amerika und modifiziert sie, um sie letztendlich wieder zu verkaufen. Seit einem Jahr in seinem Besitz: der 70er Cuda von Plymouth. Als ein Freund aus Texas ihn verkaufen wollte, hat Vogt gleich zugeschlagen, denn: „Der Cuda ist einer der gesuchtesten Muscle-Cars in Amerika“. Der Zustand des Oldtimers war gut, lediglich einige Umrüstungen waren nötig, um den deutschen TÜV zu bekommen.

Vogt liebt Formen der Oldtimer

Aber woher kommt die Begeisterung speziell für US-Oldtimer? „Ich habe schon mein ganzes Leben Rock ‘n‘ Roll gehört und American Football gespielt“, erklärt Vogt. Seine Amerika-Affinität führte auch zu seiner Begeisterung für die Autos. Ebenfalls liebt er die Formen der Oldtimer und die ständigen Veränderungen: „Die Amerikaner haben jedes Jahr die Autos verändert, da war nicht ein Auto gleich“. In den 30 Jahren, die er seine US-Oldtimer-Werkstatt betreibt, hat er dementsprechend viele verschiedene Fahrzeuge kennengelernt – wenn auch oft nur für kurze Zeit. „Ich kaufe nur Autos, die ich selber gerne mag und natürlich tut es dann bei jedem Verkauf ein bisschen weh“, führt der 48-jährige weiter aus und fügt nach einer kurzen Pause lachend hinzu: „Es ist dann aber auch nicht schlimm, wenn ich sie mal nicht verkaufe.“

Autos in psychodelischen Farben

Solange der Cuda in seinem Besitz ist, erfreut Vogt sich an seiner leuchtend grünen Farbe, genannt „go green“. Plymouth produzierte in den 1970er Jahren viele Autos in psychodelischen Farben – ein Grund, weshalb Vogt genau diesen Oldtimer wollte. Am besten am Cuda gefällt ihm das Coke Bottle Heck, also die Form, die an eine Cola-Flasche erinnert. „Es ist so ein Ur-Muscle-Car. Die kamen damals schon übermotorisiert vom Werk“, führt Vogt weiter aus. Einer der Vorbesitzer in Amerika modifizierte ihn bereits, um mit ihm Rennen zu fahren. Unter anderem wurde die Hinterachse gesperrt und verstärkt und Motor sowie Getriebe getuned.

Mit Plymouth Cuda beim Werner-Rennen

Kein Wunder also, dass der Cuda, der eigentlich als Straßenauto gedacht war, seinen ersten Auftritt beim Werner-Rennen, dem größten Motorsport- und Musikevent in Deutschland, hatte. Angetreten ist Vogt mit seinem Team den Race Antz beim „Viertel Meile“-Rennen – und sogar bis ins Viertelfinale gekommen. Der Cuda kann beides: Straßenauto sein und Rennen fahren.

Vor 22 Jahren Rennteam gegründet

Dragster-Rennen zu fahren ist die zweite von Vogts drei großen Leidenschaften. Seit 25 Jahren nimmt er an Wettbewerben in ganz Europa teil, vor 22 Jahren gründete er die Race Antz. Das Team besteht aus zehn Mitgliedern, von denen mindestens fünf immer aktiv bei den Rennen dabei sind. Die beiden Rennwagen sind auch die einzigen Oldtimer in seinem Besitz, die nicht zum Verkauf stehen. „An denen hängt mein Herzblut“, so der gebürtige Celler.

Sport als dritte Leidenschaft

Die dritte Leidenschaft: das Sportstudio Perfect Sports, das Vogt seit fast 20 Jahren führt. Der Weg dorthin führte über die Bundeswehr, wo er Trainerscheine machte, über die Tätigkeit als Geschäftsführer in verschiedenen Studios, bevor er es wagte, sein eigenes Studio in Celle zu eröffnen.

US-Oldtimer-Werkstatt, Dragster Rennen, eigenes Sportstudio – bleibt da überhaupt noch Zeit für irgendetwas anderes? „Ich habe nicht viel Freizeit“, räumt Vogt ein. Dennoch ist er immer mit viel Leidenschaft dabei, egal, ob es um Autos oder Sport geht.

Von Vanessa Fillis

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