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Celle Stadt Viele Aktionen gegen Rechtsextremismus
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Viele Aktionen gegen Rechtsextremismus
12:48 19.10.2018
Von Andreas Babel
Sie stehen hinter den bevorstehenden Aktionswochen gegen Rechtsextremismus in der CD-Kaserne und vielen anderen Orten im Celler Stadtgebiet. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Chemnitz und Köthen hatten die Macher der „Aktionswochen gegen Rechtsextremismus“ natürlich noch nicht auf dem Schirm, als die Planungen vor vielen Monaten begannen. Durch die fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen ist das Thema derzeit wieder in aller Munde. Die Celler Aktionswochen vom 22. Oktober bis 3. November sollen ein Zeichen setzen gegen rechtsextreme Gesinnung und für Vielfalt und Toleranz in der Gesellschaft. Gestern Nachmittag gaben die Initiatoren und die Akteure den Startschuss für die in fünf Wochen beginnenden vielfältigen Aktionen.

Marcus Laube von der mobilen Jugendarbeit der Stadt Celle weist darauf hin, dass es ein großes Potenzial von Menschen auch im Landkreis Celle gebe, die in gewissen Lebenslagen ins rechte Lager wechseln würden: „Studien haben ergeben, dass 40 Prozent der Bundesbürger in dem Moment eine rechte Partei wählen würden, wenn es ihnen monetär schlechter gehen würde. Das spiegelt sich leider derzeit in solchen Aktionen wie in Chemnitz wider.“

Aktive Kameradschaften der rechten Szene seien momentan im Landkreis Celle nicht aktiv. Doch Rechtsextreme leben auch unter uns. Der Verfassungsschutz ging im vergangenen Jahr von 12.000 Rechtsextremen im Bundesgebiet aus. Bei knapp 300 Landkreisen ergibt sich rein rechnerisch ein Durchschnitt von 400 Rechtsextremen in jedem Landkreis Deutschlands. Die NPD versuche immer wieder, breiter Fuß im Landkreis Celle zu fassen. Mit geringem Erfolg, betont Laube. Die Treffen der Rechten auf dem Hof Nahtz in Eschede hätten zu ihren Hochzeiten 400 Menschen angelockt, heute seien es rund 100, die sich dort zu Sonnenwend- und Erntedankfeiern treffen. „Froh bin ich über den stetigen friedlichen Protest, den es gegen diese Treffen in Eschede gibt“, sagt Laube.

Mit den Aktionswochen gehe es aber auch nicht allein gegen rechtsextremes Gedankengut, betont Kai Thomsen, Geschäftsführer der CD-Kaserne. Nicht nur hier, sagt Steffi Fritzsche, die dort für die Pressearbeit zuständig ist, sondern an vielen Orten im Stadtgebiet wird es Aktionen geben. Thomsen geht es dabei auch darum, den Anfängen zu wehren. Auch im Familien-und Freundeskreis solle man „klar Position gegen Rechts beziehen“, meint Fritzsche. „Das fängt auf dem Schulhof an und geht bis in den Bundestag, wie die jüngsten Debatten gezeigt haben. Da müssen wir gegensteuern“, fordert Thomsen: „Menschenrechtsverletzungen und Hass hatten wir schon mal. Das wollen wir nicht mehr!“ Laube weist darauf hin, dass er etwas „Mut Machendes“ erlebt habe. Wenn einer den Mut habe, Pöblern etwas entgegen zu setzen, „dann sagen die anderen auch etwas dagegen“. Das fängt schon damit an, wenn jemand in der Eisdiele einem Senior in seine Schranken verweist, der einen vorbeigehenden Afrikaner lautstark mit einem Messerstecher gleichsetzt.

Die von Fritzsche, Laube und Thomsen konzipierte Ausstellung „Oh, eine Dummel“ sei das „Herzstück“ der Aktionswochen, meint Thomsen. Erstmals werde die aktualisierte Fassung in Celle gezeigt. Die Ausstellung lief schon in 20 weiteren Städten. Dieses Mal wird sie mitten in der Stadt, in der Stadtbibliothek, gezeigt.

Thomsen freut sich besonders auf den Gottesdienst in der Stadtkirche, in dem 1200 Schüler gegen Pöbeln und Hass klar Position beziehen: „Das ist ein ganz großartiger Gottesdienst. Das sind zwei Stunden geballter Kraft. Da läuft es mir jedes Mal eiskalt den Rücken runter.“ Als „nicht selbstverständlich“ bezeichnet es Fritzsche, dass Gastronomin Stephanie Genthe in ihrer neu eröffneten Kneipe „Celle – was geht?!“ an der Allerbrücke eine Party gegen Rechts steigen lässt, mit der sie klar sagt, wofür sie steht.

Am Montag, 22. Oktober, 17 Uhr bis 19 Uhr werden die Aktionswochen in der Stadtbibliothek Celle eröffnet. Hier findet zudem die Vernissage zu der in Celle entwickelten Wanderausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire!“ statt. An diesem Abend wird es Grußworte des Schirmherren, des niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne (SPD), des Celler Oberbürgermeisters Jörg Nigge, des Präsidenten der Klosterkammer Hannover Hans-Christian Biallas und des Projektleiters der Ausstellung „Oh, eine Dummel!“ Kai Thomsen geben.

Und das sind die Angebote im Einzelnen:

Ausstellung „Oh, eine Dummel“

Die bundesweit erfolgreiche Wanderausstellung „Oh, eine Dummel!“ kehrt nach zwei Jahren zurück in ihren „Heimatort“ Celle und wird erstmals in ihrer aktualisierten Form in der Stadtbibliothek gezeigt. Die unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne stehende Ausstellung bildet das Thema Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit einmal auf ganz andere Art und Weise ab: Durch Karikatur und Satire wird ein besonders jugendgerechter Zugang zu diesen brisanten Themengebieten ermöglicht.

Nach der Vernissage und der Eröffnung der Aktionswochen am Montag, 22. Oktober, ist die Ausstellung von Dienstag, 23. Oktober bis Samstag, 3. November, dann für die Öffentlichkeit und Gruppen in der Stadtbibliothek Celle zugänglich. Die Ausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire!“ ist durch die CD-Kaserne gGmbH und den Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Celle konzipiert und entwickelt worden. In dieser Ausstellung werden ungefähr 60 aktuelle Karikaturen namhafter Zeichner sowie satirische Fernseh- und Filmbeiträge gezeigt. Die simplen Problemlösungsversuche der Rechtsextremen werden durch komplexitätsreduzierte Karikaturen entlarvt und dem Betrachtenden bleibt hier das Lachen förmlich im Halse stecken.

Besucher haben die Möglichkeit, selbst Karikaturen und Zitate beizusteuern oder vertiefende Informationen zu Fragestellungen zu erhalten. Selbstverständlich können Gruppen und Interessierte die Ausstellung auch ohne Begleitung besuchen Die Öffnungszeiten der Stadtbibliothek sind: dienstags bis freitags, von 10 Uhr bis 19 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 14 Uhr). Gruppenbesuche sind auch zu anderen Zeiten und montags möglich. Rückfragen bei Steffi Fritzsche unter Telefon (05141) 977290.

Vom Stammtisch Integration bis zum Aussteigerbericht

Der 9. „Stammtisch-Integration“, der am Donnerstag, 25. Oktober, 19 Uhr, in Kunst & Bühne, Nordwall 46, stattfindet, ist eine Vernetzungsplattform der „Partnerschaft für Demokratie“ in Celle. Die Aktionswochen gegen Rechtsextremismus in Celle werden zum Anlass genommen, sich an diesem Abend thematisch mit der Prävention von rassistischen Tendenzen zu beschäftigen. Die städtische Abteilung Integration und die externe Koordinierungs- und Fachstelle laden hierzu alle interessierten Bürger aus Celle ein. Der Abend beginnt mit einem Vortrag und anschließend kann der gehörte Inhalt in einer Diskussion oder beim gemütlichen Austausch vertieft werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

„Gut aufgelegt gegen Rechts – Party mit deiner Musik“ heißt es am Samstag, 27. Oktober, 20 Uhr, in der Gaststätte von Stephanie Genthe „Celle – was geht?!“, Torplatz 1, in unmittelbarer Allerbrückennähe. Hier soll das Bergfest der Aktionswochen gegen Rechtsextremismus in der neuen Celler Kneipe gefeiert werden. Hier sorgen verschiedene DJs für ordentlich Stimmung und alle Beteiligten setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Rechts mit guter Musik. Es könnten auch USB-Sticks mitgebracht werden und dann spielen die DJs die mitgebrachte Musik gegen Rechts. Der Eintritt ist frei.

„Chris ... Der Aussteiger“ berichtet am Dienstag, 30. Oktober, 11 Uhr, in der Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus aus seinem Leben. Dabei beantwortet er folgende Frage: Was motiviert oder fasziniert einen jungen Menschen, in die rechtsextremistische Szene abzutauchen? Einer, der sich mit dieser Thematik bestens auskennt, ist Chris. Er war in seiner Heimatstadt in Sachsen ein langjähriges, aktives und überzeugtes Mitglied der rechtsextremistischen Szene. Doch eines Tages kamen ihm Zweifel. Nach einem langen und schwierigen Prozess wandte er sich von seinen alten Freunden und Weggefährten ab und stieg aus. Kein leichter Prozess…Chris erzählt erstaunlich offen aus seinem Leben und stellt sich (auch kritischen) Nachfragen der Schüler. Eine Anmeldung ist erforderlich. Hierfür kann man den Anmeldebögen aus dem Programmflyer der Aktionswochen benutzen oder sich beim Team der CD-Kaserne per E-Mail an s.fritzsche@cd-kaserne.de oder per Telefon unter (05141) 977290 melden.

Cellshock (Drum & Bass) presents „Hometown“ heißt es am Dienstag, 30. Oktober, ab 22 Uhr in den Räumen der CRI auf dem Gelände der CD-Kaserne. Der Eintritt ist frei. „Fernab von Vorurteilen gegenüber Nationalität, Religion und sexueller Gesinnung stehen wir für ein friedliches Miteinander“, sagt Veranstalter Helge Osterloh.

Party und Stück des Schlosstheaters

Das Schlosstheater zeigt am Freitag, 2. November, 20 Uhr, in Halle 19 ihres Theaters auf dem Gelände der CD-Kaserne das vor einiger Zeit aufgeführte Stück „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“. Regie für das Stück von Ingrid Lausund führet Ralf Siebelt. Die Handlung: Fünf engagierte Bürger möchten sich für ein Schulprojekt in Afrika einsetzen und öffentlich um Unterstützung werben. Die Planung der Veranstaltung gerät zur Bewährungsprobe. Was sind eigentlich die Motive? Welchen Klischees hängt man an? Und wo liegt Guinea-Bissau überhaupt? Ein unterhaltsamer Theaterabend, der unsere guten Absichten entlarvt – ohne an den Problemen vorbeizusehen. Tickets gibt es an der Abendkasse, an der Theaterkasse (Markt 18, Celle) oder unter www.schloss­theater-celle.de.

Nach dem Stück sind alle Feierfreudigen eingeladen, mit den Akteuren Toleranz, Nächstenliebe und Vielfalt zu feiern. Der Eintritt zu der „Theaterparty - Gut aufgelegt gegen Rechts“ ist frei. So soll der inoffizielle Abschluss der Aktionswochen in der Halle 19 gefeiert werden. Und jeder kann sich mit eigenen Musikbeiträgen beteiligen. Die Theaterpädagogin Charlotte Werner freut sich unter E-Mail werner@schlosstheater-celle.de auf viele Vorschläge für Musik gegen Rechts.

Über den NSU-Prozess

Zu einem Vortrag und anschließendem Gespräch kommt Mehmet Daimagüler (Foto)am Mittwoch, 31. Oktober, 19 Uhr ins Schlosstheater. Daimagüler (Opferanwalt im NSU-Prozess) spricht im Schlosstheater zu seinem Buch: „Empörung reicht nicht! Unser Staat hat versagt. Jetzt sind wir dran. Mein Plädoyer im NSU-Prozess.“ Die Veranstaltung wird begleitet vom dokumentarischen Theater der Bühne für Menschenrechte, dessen Darsteller aus den NSU-Monologen vortragen. Bereits am Mittwoch, 3. Oktober, 20 Uhr, ist in diesem Zusammenhang im Schlosstheater „Kein schönes Land in dieser Zeit (?)“ nach der Biographie von Mehmet Daimagüler zu sehen. Eintrittskarten (auch Kombi-Tickets) gibt es an der Theaterkasse (Markt 18, Celle) oder unter www.schlosstheater-celle.de

Kinder-Uni-Special für Schulklassen

In einem Kinder-Uni-Special für Schulklassen spricht Dr. Blaise Feret Pokos (Foto) am Donnerstag, 25. Oktober, ab 10 Uhr (Einlass ab 9.45 Uhr) (das Dienstagsspezial ist schon ausverkauft) in der CD-Kaserne zum Thema „Wer hat Angst ... vor wem und warum? Begegnung mit fremden Menschen“. Pokos ist Dozent an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät Bildungs- und Sozialwissenschaften, und interkultureller Pädagoge. Er sagt: „Stellt euch vor, jeder Mensch könnte seine Haut wechseln, wie er täglich seine Kleider wechselt. Mal schwarz, mal weiß, mal lila, mal grün – wie es ihm gefällt. Würde er dadurch ein anderer Mensch werden? Wohl kaum. Aber viele Leute glauben, dass Menschen mit bestimmten Haut- und Haarfarben bestimmte gute oder schlechte Eigenschaften haben. Die guten Engel werden meistens blond und in weißen Kleidern dargestellt. Böse Hexen dagegen haben auf Bildern oft rote Haare und schwarze Kleider. Wo kommt diese Zuordnung der Haut- und Haarfarben her? Und warum denken sich Menschen solche komischen Zusammenhänge überhaupt aus?

Klassen (empfohlen für Kinder von acht bis zwölf Jahren) sollten angemeldet werden – telefonisch unter (05141) 977290 oder per E-Mail an s.fritzsche@cd-kaserne.de. Eintritt: 1 Euro pro Person.

Vortrag über „Kinder als NS-Opfer“

Noch bis Ende September 2018 zeigt die Gedenkstätte Bergen-Belsen die Sonderausstellung „Kinder im KZ Bergen-Belsen“. Kinder wurden aber nicht nur im Konzentrationslager Opfer des Rassenwahns der Nationalsozialisten, sondern auch in anderen Einrichtungen. An manchen nahm man sogar Menschenversuche vor.Der Buchautor („Kindermord im Krankenhaus“) und CZ-Redakteur Andreas Babel berichtet in Rahmen der „Wochen gegen Rechtextremismus“ am Dienstag, 23. Oktober, 18 Uhr, in der Stadtbibliothek Celle, über das Schicksal von Kindern um Celle herum. Seit einigen Jahren erforscht er die Umstände, die zu der Tötung behinderter Kinder in einem Hamburger Kinderkrankenhaus geführt haben. Hier war unter anderem die spätere Leiterin der Kinderabteilung des Celler Allgemeinen Krankenhauses, Dr. Helene Darges-Sonnemann, aktiv beteiligt. Als sie im Hochsommer 1943 das brennende Hamburg mit 200 Kindern verließ und in Celle aufgenommen wurde, blieb sie hier. Ihre Einstellung behinderten Kindern gegenüber änderte sie nie. Babel wird Fotos von Opfern und Tätern zeigen. In Bergen, Unterlüß, Papenhorst und auch kurzzeitig in Wietze gab es zum Ende des Zweiten Weltkrieges „Ausländer-Pflegestellen“. Hier mussten Zwangsarbeiterinnen, die im Landkreis Celle vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt waren, ihre Kinder zur Welt bringen, ehe sie wenige Tage später wieder arbeiten mussten. Die Kinder versorgte man in den Einrichtungen schlecht oder gar nicht, so dass viele von ihnen gewollt starben. In der Diskussion soll es darum gehen, was wir heute aus den damaligen Vorgängen lernen können. Der Eintritt ist frei.

Comic-Workshop mit André Sedlaczek

Ein Comic-Workshop mit André Sedlaczek findet am Freitag, 26. Oktober (14 bis 19 Uhr), und am Samstag, 27. Oktober (10 bis 14 Uhr), in der Stadtbibliothek Celle statt. Cartoons sind gezeichnete Kommentare. Sie können witzig sein oder satirisch bissig und das sind die passenden Zutaten für Karikaturen zum Thema „Cartoons gegen Rechts”. Sedlaczek sagt: „In diesem Cartoon-Workshop lernst du, wie du von der ersten Ideen-Skizze über den Aufbau einer Szenerie zur Reinzeichnung kommst.“ Der Workshop findet statt unter fachkundiger Anleitung des Cartoonisten und Comiczeichners (www.bissiges.de), der auch mit einigen Cartoons in der Ausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ vertreten ist.

Der Kostenbeitrag für den zweitägigen Workshop beträgt 15 Euro pro Person. Anmeldungen sind unter Telefon (05141) 977290 oder per E- Mail an s.fritzsche@cd-kaserne.de erforderlich.

Gottesdienst gegen Pöbeln und Hetze

Ein Gottesdienst in der Celler Stadtkirche für Schüler ab der 9. Klasse soll am Donnerstag, 25. Oktober, 10 Uhr „Gegen Pöbeln und Hetzen Zeichen setzen!“ Veranstalter sind das Schulpfarramt und die Evangelische Jugend im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Celle. Schüler, Lehrer und kirchliche Mitarbeiter werden den Gottesdienst gestalten. Eine Schülerband wird auftreten. Schüler werden etwas zum Thema „Rassismus“ aufführen. Pastor Wilfried Mannecke, der in diesem Jahr den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage des Zentralrats der Juden in Deutschland erhalten hat, wird von seinem Engagement gegen die Naziszene berichten.

Gut aufgelegt gegen Rechts

Alle Musiker sind aufgerufen, am Freitag, 26. Oktober, ab 20 Uhr, bei „Gut aufgelegt gegen Rechts“ in den Räumen der Celler Rock-Initiative (CRI) auf dem Gelände der CD-Kaserne ein Zeichen gegen Rechts zu setzen und einen abwechslungsreichen, musikalischen Abend mit zu gestalten. Jede Stilrichtung ist willkommen. Bands, Solokünstler oder DJs bewerben sich einfach per E-Mail an openstage@cri-web.de. Die Bands Waterpistol Drive By und DeadPac sind auf jeden Fall dabei. Der Eintritt für dieses Konzert ist frei.

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