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Celle Stadt Vier Konzerte bis Jahresende bei Kultur Querbeet geplant
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Vier Konzerte bis Jahresende bei Kultur Querbeet geplant
16:07 06.09.2017
Celle

Vier Abende sind noch geplant bis zum Ende des Jahres. Und davon sind drei bereits so gut verkauft, dass Interessenten für die wenigen noch verfügbaren Karten für diese Veranstaltungen sich beeilen sollten, wenn sie diese Abende erleben wollen. Da ist zunächst mal wieder ein Tribut-Abend, der dieses Mal dem legendären Gipsy-Swinger Django Reinhardt gewidmet sein wird. Es spielt das bekannte Joscho Stephan Quartett, das eigentlich ein Trio ist, aber an diesem Abend noch verstärkt wird von Geiger Sebastian Reimann. Am 27. September können sich die Celler in der Volksbank Celle an der Stechbahn einfinden um diese Musiker zu erleben. Einen noch bekannteren Jazzer wird Wippich am 9. November in der beliebten Scheune auf Hof Wietfeldt begrüßen können, nämlich Schlagzeuger Thorsten Zwingenberger, dem der Ruf vorauseilt, einer der ganz sensiblen seines Fachs zu sein, der zudem auch in unterschiedlichsten Stilrichtungen zuhause ist.

Wippich klingt voller Begeisterung, wenn er von diesem Musiker erzählt und verweist dann auch auf eine spezielle Celler Geschichte dieses Musikers. Dieser war nämlich der erste, den Wippich vor 25 Jahren verpflichtete. Und er war das Ergebnis einer kuriosen Verwechslung. Wippich glaubte nämlich Boogiepianist Axel Zwingenberger verpflichtet zu haben. Dann jedoch baute Thorsten Zwingenberger sein Schlagzeug auf und Wippich fragte sich wieso. Es klärte sich alles auf, das eigentlich gar nicht eingekaufte Konzert wurde ein großer Erfolg und der eigentlich vorgesehene Bruder Axel kam dann später noch mehrfach nach Celle. Zum Abschluss der Saison gibt es am 10. Dezember einen klassischen Kabarettabend, nämlich Matthias Brodowys Programm „Gesellschaft mit beschränkter Haltung“.

Für ein weiteres Konzert geht Wippich am 22. Oktober in den großen Saal der Celler Congress Union. Und, wen wundert es, für diesen Abend gibt es noch reichlich Karten. Die Rede ist von einer Boogie-Woogie-Session der besonderen Art: Drei in ihren Ländern jeweils führende Boogie-Pianisten teilen sich zwei Flügel. Und sie alle spielen eben eine Musik in verschiedenen Facetten, eben, wie Wippich es formuliert, „diese weiße Variante des Blues, die bekannt geworden ist durch Fats Domino“. Frank Muschalle ist nach Axel Zwingenberger der bekannteste Boogie-Meister in Deutschland, der bereits unzählige CDs eingespielt hat. Sein Pariser Kollege Jean-Pierre Bertrand lernte ursprünglich mal klassisches Klavier bis ihn der Boogie-Virus infiziert und er sich ganz dieser eingängigen Musiker verschrieben hat. Der Brite Julian Phillips vervollständigt mit seiner Variante des Boogie das Spektrum dieser Musik an diesem Abend.

Von Reinald Hanke