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Celle Stadt Volkschor Thalia Celle begrüßt „Wonnemonat“ mit einem Konzert
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Volkschor Thalia Celle begrüßt „Wonnemonat“ mit einem Konzert
15:38 02.05.2018
Das Mai-Singen mit dem Volkschor Thalia Celle fand im bis auf den letzten Platz besetztim Festsaal im Sophien-Stift statt. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Celle. „Schau auf die Welt, alles was uns umgibt, schau auf die Welt, und staune jeden Tag“: Mit John Rutters Hymne für gemischten Chor gelang dem Ensemble ein schwungvoller Einstieg in sein Frühjahrskonzert – hell erklangen hier zunächst Sopran und Alt, volltönend dann Bass und Tenor, um sich schließlich in vollendeter stimmlicher Harmonie zu vereinen. „Kein schöner Land in dieser Zeit“ aus der Feder von Anton Wilhelm Zuccalmaglio, das aus dem 19. Jahrhundert stammende Volkslied „O du schöner Rosengarten“ oder der niederdeutsche Klassiker „Dat du min Leevsten bist“ – virtuos spielte der Celler Thalia-Chor auf der Klaviatur der Frühlingsgefühle, mal temperamentvoll und heiter, mal leise und melancholisch.

Berührend Solistin Anette Makus‘ rauchiger Alt bei ihren Interpretationen des Lale-Andersen-Klassikers „Lili Marleen“ und Hildegard Knefs Schlager-Hit „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ – einer der Höhepunkte des Mai-Singens. Stimmgewaltig zeigte sich auch Solist Rüdiger Lekebusch, unter anderem mit einer Version des Gospelsong „Swing Low, Sweet Chariot“. Chorleiter Stephan Heib wusste die unterschiedlichen Genres mit gefühlvollem Klavierspiel zu begleiten – hieß das Piano bei „Sah ein Knab ein Röslein stehen“ allerdings schweigen, um dem klangreinen A-cappella-Gesang des 30-köpfigen Ensembles Raum zur Entfaltung zu geben.

Mit „Der Winter ist vergangen“, „Im Frühtau zu Berge“, „Es tönen die Lieder“, „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ sowie „Der Mai ist gekommen“ brachte der Thalia-Chor zu guter Letzt dann noch traditionelles Liedgut zu Gehör – Mitsingen ausdrücklich erbeten. „Diese Volkslieder singe ich wirklich gerne“, war da nach Abschluss des Konzertes im Publikum zu hören, „der Chor macht uns jedes Jahr zum 1. Mai damit eine große Freude.“

Von Christina Matthies

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