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Celle Stadt Von Badespaß und Blaualgen im Celler Land
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Von Badespaß und Blaualgen im Celler Land
17:47 06.07.2018
Celle

Zwar wurden vor Kurzem erst giftige Blaualgen im Müdener Heidesee gefunden, doch das Baden darin ist ohnehin verboten. Auch das Fahren mit dem Paddelboot ist bis auf Weiteres nicht erlaubt.

Für die offiziellen Badeseen hingegen gilt: „Auch in diesem Jahr ist die Wasserqualität der EU-Badegewässer im Landkreis Celle bisher gut bis ausgezeichnet“, sagt Landkreissprecher Tore Harmening. Zu diesen Gewässern zählen das Strandbad Ovelgönne, der Badesee im Hüttenseepark, der Badesee Oberohe, der Silbersee und das Strandbad Langlinger Schleuse.

In all diesen Gewässern wird die Wasserqualität seit dem Beginn der Badesaison und noch bis zum 15. September vom Gesundheitsamt alle zwei Wochen geprüft. Neben bakteriologischen Untersuchungen werden zusätzlich pH-Wert, Temperatur von Luft und Wasser sowie die Sichttiefe und das Algenwachstum ermittelt. Und aktuell weisen alle Werte darauf hin, dass dem Badespaß nichts im Wege steht.

Dennoch lohnt sich vor dem Sprung ins Ungewisse immer ein Blick auf die Internetseite des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes www.nlga.niedersachsen.de. Dort sind die aktuellen Messergebnisse und Wasserqualitäten zu sehen.

Denn auch wenn die Badeseen im Celler Land zurzeit Spitzenwerte vorweisen, kann sich die Situation aufgrund des Wetters auch schnell ändern. „In den Monaten Juli und August kommen oft Blaualgen vor“, sagt Harmening. Der Grund: Zum einen sind sie in geringer Konzentration in jedem Gewässer vorhanden, zum anderen mögen Cyanobakterien, so die offizielle Bezeichnung der Blaualgen, es warm.

Kommt dann noch ein erhöhter Phosphatgehalt im Wasser vor, sind dies ideale Bedingungen für eine starke Vermehrung der Bakterien. „Oft sind Abwässer mit Waschmittelrückständen dafür verantwortlich, die ungeklärt in die Seen und Flüsse gelangen“, sagt Harmening.

Wenn die Blaualgen in Massen auftreten, produzieren sie eine Vielzahl an Giftstoffen. Die können beim Menschen zu Hautreizungen, beim Verschlucken auch zu Übelkeit und Erbrechen führen. „Tiere wie Rinder, Hunde oder Enten, die das Wasser getrunken haben, können sogar sterben“, erklärt Harmening. Wenn das Wasser trüb und gelbbraun aussieht, die Sichttiefe unter einem Meter beträgt und sich Schlieren auf der Oberfläche bilden, sollte man Vorsicht walten lassen.

Schon der Ansatz, in einem Zug ein Theaterstück zu spielen, in dem tatsächlich ein Reisezug eine inhaltliche Bedeutung hat und dann mit diesem Zug durch die Lande zu fahren, ist so originell, dass sie ungläubiges Staunen auslöst. Aber das Theater „Das letzte Kleinod“ praktiziert genau das sechs Wochen lang in acht Städten.

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