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Celle Stadt Vorweihnachtliche Atmosphäre beim Bürgerempfang der Stadt Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Vorweihnachtliche Atmosphäre beim Bürgerempfang der Stadt Celle
15:00 02.12.2017
Von Michael Ende
Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

„Unsere Stadt hat Potenzial, weil sie Menschen hat, die sich für das Gemeinwohl engagieren. Dem wollen wir mit der Auszeichnung Rechnung tragen und uns gleichzeitig auch bei allen bedanken, die sich täglich in den Dienst der Allgemeinheit stellen", so Oberbürgermeister Jörg Nigge.

Die für ihr langjähriges und vielfältiges Engagement ausgezeichneten Politiker strahlten. „Die Verleihung der Ehrenmedaille ist schon etwas Besonderes in meiner politischen Laufbahn“, sagte der Grandseigneur der Celler Sozialdemokratie. Jeder könne sich zum Wohle aller engagieren, so Rejmann: „Gefragt ist noch mehr bürgerschaftliches Engagement für die Stadt.“

„Es ist auch ein wenig seltsam, für Tätigkeiten geehrt zu werden, die ich immer mit großer Freude ausgeübt habe und für deren Einsatz ich jede Menge zurückbekommen habe“, so Langhans, die auch im Landtag gesessen hat: „Das tollste Erlebnis war, als mein kurdisches Patenkind nach einer überwundenen schweren Erkrankung einen super Realschulabschluss geschafft hat.“

„Ich glaube, dass mir gelungen ist, ein fairer Verhandlungspartner zu sein, dem man vertrauen kann. Vielleicht deshalb wurde mir die ehrenvolle Aufgabe übertragen, die Stadt als Bürgermeister zu vertreten“, so Encke. „Wenn man über 20 Jahre in einer kleinen Partei kommunalpolitisch tätig gewesen ist, hat man sehr viel von der eigenen Persönlichkeit und viel Zeit einbringen müssen.“ Münchau: "In einer Stadt wie Celle kann jeder sich einbringen – jeder auf seine Weise."

Passend zur Vorweihnachtszeit war das Begleitprogramm bunt und fröhlich. Dafür sorgten der Chor der Katholischen Grundschule, das Symphonische Blasorchester Celle und das Ensemble des Schlosstheaters mit Highlights aus dem Musical „Cabaret“. Der neue Jugendbeirat nutzte die Gelegenheit, sich und seine Arbeit zu präsentieren.

Nigges Fazit des Abends war, dass dieses „Familientreffen“ Mut gemacht habe: „Trotz der desolaten Haushaltslage der letzten Jahre ist mir um die Zukunft nicht bange, weil ich merke, dass die Menschen zusammenstehen, Chancen sehen und bereits jetzt viele an einer erfolgreichen Zukunft mitarbeiten.“ Dass man dafür zunächst über lieb gewonnene aber nicht mehr zeitgemäße Strukturen nachdenken müsse, sei leider nicht zu ändern: „Wir legen aber damit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft.“

Eine gute Nachricht hatte Nigge parat: "Ab dem 1. Januar 2018 werden wir die kleinste Uni der Welt haben. Ab dann ist der Bohrsimulator mit seinen sieben Studenten als Ableger der Uni Clausthal zertifiziert." Das ist doch schon mal was.