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Celle Stadt "Wahnsinn auf den Straßen wird immer größer"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Wahnsinn auf den Straßen wird immer größer"
18:46 08.05.2018
Von Christian Link
Quelle: Fotolia/Montage:CZ
Celle Stadt

"Der Wahnsinn da draußen auf den Straßen wird immer größer. Ich bin froh, wenn ich heil von Celle nach Lachendorf komme, ohne dass ich mehrfach überholt, ausgebremst oder geschnitten werde", sagt Krug, der in seiner City-Fahrschule in den vergangenen 35 Jahren rund 18.000 Fahrschüler ausgebildet hat. Die Aggressivität im Straßenverkehr sei immens gestiegen.

Laut dem Kraftfahrbundesamt wurden 2017 in Niedersachsen so viele Führerscheinprüfungen abgelegt wie seit acht Jahren nicht mehr. Die Zahl der nicht bestandenen Prüfungen sei zuletzt jedoch überproportional gestiegen. Besonders deutlich ist die niedersächsische Durchfallquote im theoretischen Teil gewachsen. 2012 versagten rund 26,2 Prozent der Prüflinge beim schriftlichen Test, 2017 waren es 33,9 Prozent. Bei der praktischen Fahrprüfung stieg die Durchfallquote im gleichen Zeitraum viel geringer an: von 24 auf 26,1 Prozent.

Der landesweite Trend spiegelt sich im Celler Land ebenfalls wider, auch wenn hier keine Statistik zur Durchfallquote vorliegt: Der Landkreis Celle verzeichnet einen deutlichen Anstieg bei den Anmeldungen zur Führerscheinprüfung, während die Zahl der tatsächlich ausgestellten Führerscheindokumente kaum wächst. Hauptgrund für diese Differenz sind nicht bestandene Prüfungen. Allerdings spielen hier auch andere Gründe, wie etwa das Fehlen von Unterlagen oder die Rücknahme von Anträgen eine Rolle.

Im Vergleich mit anderen Regionen ist der Landkreis Celle laut Krug aber für Fahranfänger noch eine relativ friedliche Gegend. "Bei den Durchfallquoten liegt Celle im Rahmen des Vertretbaren", weiß der Fahrlehrer aus eigener Erfahrung. Beim gestrigen Prüfungstag fiel nur einer von zehn Fahranfänger in der praktischen Prüfung durch. "Das liegt daran, dass die Verkehrsdichte hier noch ganz gut ist", erläutert Krug den hiesigen Vorteil und fügt hinzu: "In Hannover oder Hamburg möchte ich nicht ausbilden, weil ich gerne meine Rente noch erleben will."

Der niedersächsische Fahrlehrerverband weist zudem auf die steigende Zahl von Geflüchteten hin, die sich zu den Prüfungen melden. Für viele Migranten sei vor allem der theoretische Teil mit größeren Hürden verbunden als für deutsche Muttersprachler, sagte der Verbandsvorsitzende Dieter Quentin. Auch wegen der gestiegenen Zahl Geflüchteter in den Fahrschulen ist die Zahl der theoretischen Fahrprüfungen in Niedersachsen im vergangenen Jahr um knapp 14.000 auf gut 186.000 gestiegen, die Zahl der praktischen Prüfungen erhöhte sich um knapp 7000 auf 181.000.

Nicht nur das niedersächsische Verkehrsministerium sieht ein Problem darin, dass auch Personen mit Führerschein, den sie außerhalb Europas erworben haben, ohne weitere Vorbereitung eine sogenannte Umschreibung vornehmen lassen können. Sie dürfen sich, ohne zuvor noch einmal theoretische oder praktische Fahrstunden zu nehmen, sofort zur Prüfung anmelden. „Das kann leichter dazu führen, dass die Prüfungen nicht bestanden werden“, sagte ein Ministeriumssprecher. Deshalb solle das Verfahren geändert werden. Fahrlehrerverbandschef Quentin befürwortet diese Pläne: „Dann wäre auch die Durchfallquote geringer."

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