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Celle Stadt „Was und wie würde Johnny Cash in Celle covern"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt „Was und wie würde Johnny Cash in Celle covern"
17:45 10.09.2017
Doc Wolf (rechts) und Dirk Schlag beim Konzert in der CD-Kaserne. Quelle: Oliver Knoblich
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Zwischen „Ring of Fire“ und „Ghost Riders in the Sky“ fanden sich dementsprechend Lieder von den Beatles, Neil Young und Neil Diamond oder Eric Clapton, die die beiden um-arrangiert, quasi „ein-gecasht“ haben. In lockerem Plauderton erhielten die rund 70 Zuhörer einen geschichtlichen Rundumschlag aus und um das Leben von Johny Cash, wie diesen nur einen ausgesprochen kenntnisreicher Fan des Countrystars bringen kann. Es driftete nicht nur Bewunderung, sondern lang gehegte wahre Zuneigung aus jedem Satz, jedem Ton und jedem Gitarren-Riff.

Eine Liebe und Anerkennung, die zahlreiche Anwesende offensichtlich mit Heinrich Doc Wolf teilen. Es wurde geklatscht, gepfiffen, mitgesungen und, für eine Runde im Original-Cadillac, mitgeraten. „Da kommt einem gleich so was Herzliches entgegen“, wie Wolf bestätigte. Der freundliche Wind hielt an und bescherte dem Duo und seinem Publikum zum Schluss sogar zwei Zugaben. Zuvor allerdings gab es Cash-Songs pur. Zum Teil hatte Doc Wolf Textpassagen ins Deutsche übersetzt. Betagtere Gäste hatten das Vergnügen, „Heimweh“ („So schön war die Zeit“), mit dem Freddy Quinn bekannt war, in der Originalversion von Cash wiederzuhören – und Eric Claptons „Southern Accents“ bekam eine plattdeutsche Variante. Auch das eigene Lied „Give me Five, Johnny Cash“, das der Star selbst noch zu hören bekommen hatte und das es sogar in die amerikanischen Charts schaffte, durfte nicht fehlen.

Von Doris Hennies