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Celle Stadt Musikalischer Weg hin zum Weihnachtsfest
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Musikalischer Weg hin zum Weihnachtsfest
11:34 17.12.2018
Süß und glockenhell ertönte der Gesang des Hölty-Chors „Vocalini“ in der Pauluskirche. Quelle: Doris Hennies
Celle

109 Mädchen und Jungen aus verschiedenen Ensembles standen im Chorraum der Celler Pauluskirche und begeisterten das Publikum im übervollen Gotteshaus – nicht dazugezählt die vielen Helfer im Hintergrund, die die Veranstaltung vorbereitet und begleitet hatten. Ihnen galt zum Ende ein besonderer Dank.

Unter Leitung von Burkhard Bertram, Annika Böse und Annika Weiß hatten die beiden Chöre und die Instrumentalensembles nicht nur Altbekanntes, sondern auch einige musikalische Überraschungen ausgegraben – damit wurde die Veranstaltung eben nicht „wie jede andere“. „Advent heißt warten“, hieß es zu Beginn. Lange ließen die Jüngsten, die „Vocalinis“, stolze Eltern und Großeltern allerdings nicht warten – nach dem festlichen Einzug mit Kerzen hieß es „Away in a Manger“, süß und glockenhell. Die „O Tannenbaum“-Version hatte nichts mit der traditionell bekannten Version gemein. Der „Christmas-Noël“-Kanon kam flott und vierstimmig daher, der musikalische Wunschzettel „Bald ist Weihnachten“ brachte die Zuhörer zum Schmunzeln und schließlich reihte sich mit „Melchior und Balthasar“ der Liederreigen in das diesjährige Motto ein.

Im fliegenden Wechsel nahm das Orchester Aufstellung, um mit „Nun kommt der Heiland“ weiterzuziehen und mit dem „Quem pastores laudavere“ ein festliches Highlight zu setzen. Die Schülervertreter Gesa Steinböhmer und Tobias Fehlow hatten auf eine Moderation verzichtet und brachten mit ausgesuchten Texten ein bisschen moderne Poesie in den Abend. Auch mit der Bitte, den wohlverdienten Beifallsbekundungen erst zum Ende jedes Programmblocks freien Lauf zu lassen, hat man dafür gesorgt, dass die Veranstaltung kompakter und kürzer als im vergangenen Jahr war. Der stimmungsvollen Atmosphäre tat das keinen Abbruch, was der folgende Auftritt des Holzbläserensembles (ein wenig Blech war auch darunter) mit der Suite in F-Dur von Händel bewies.

Die „Young Voices“ setzten, was Stimmungsmache betrifft, noch eines drauf und kleideten sich mit roten Mützen zu „Santa, Tell Me“ – das Publikum swingte mit und ließ sich von der gemischten Vocalini-Young Voices-Version des Zuckowski-Songs „Wär' uns der Himmel immer so nah“ gerne rühren – und weiter rühren, als die Mädchen und Jungs der Bläserklasse 6a in ein kraftvolles „Adeste fideles“ einsetzten. Die jungen Instrumentalisten demonstrierten nach nur wenigen Monaten Unterricht schon beachtliches Können.

Mit dem Lehrerchor bogen das Konzert und der Weg nach Bethlehem in die Zielgerade ein: „In dulci jubilo“ und „Machet die Tore weit“ – da braucht es keine weiteren Kommentare, es wurde gejubelt. Zum Schluss beklatschten die Zuhörer noch einmal das große Orchester.

Von Doris Hennies

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