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Celle Stadt Weihnachtskonzert des Celler Hölty-Gymnasiums im neuen Gewand
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Weihnachtskonzert des Celler Hölty-Gymnasiums im neuen Gewand
18:33 17.12.2017
Mit Inbrunst gesungen: Das Weihnachtskonzert des Celler Hölty-Gymnasium fand in der Pauluskirche statt. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Celle.

Es herrschte eine deutlich familiäre Atmosphäre in dem schlichten, festlich beleuchteten Gotteshaus. In der Riege der Weihnachtskonzerte war es die Schule, die nicht in die große Stadtkirche eingeladen hatte – und die Präsenz und Nähe zum Publikum tat, auch wenn es ein paar Plätze mehr hätte geben dürfen, der Veranstaltung gut. Ebenso wie das klare, gut organisierte Programm. Die Chormitglieder und Musiker haben ihre Aufgaben durchwegs sehr gut gemeistert und tatsächlich für eine besinnliche und adventliche Stimmung gesorgt.

Und es gab einige Höhepunkte: Einfach großartig war die Fassung von „Stille Nacht“ – einem Auftritt der „Young Voices“ mit insgesamt vier Solistinnen zusammen mit der Jazzcombo. Das Arrangement von Joschua Claassen hatte die perfekte Mischung von Klassik und Moderne. Damit bewies der engagierte Musiker einmal mehr sein besonderes Talent – davon möchte man mehr hören.

Als ebenso stark und mitreißend erwies sich das Bläserorchester, in dem alles vertreten war, was ein Instrument zu Mund bedient – von Flöte bis Posaune. Schön zu sehen und zu hören, wie gut im Einklang sich die Anfänger mit den Fortgeschrittenen, jahrgangsübergreifend sozusagen, ergänzten und dabei auch noch etwas tatsächlich Hörenswertes entstand: eine würdige Fassung von „Mach hoch die Tür“ oder „Es ist ein Ros entsprungen“ – da glitzerte so manches Tränchen in den Augen der stolzen Eltern und Großeltern.

Ob als „Vokalini“ die Jüngsten, oder als „Young Voices“ die Älteren – es wurde mit Inbrunst gesungen, dass es eine Freude war. Eine wunderbare Idee und ein ganz schönes Zeichen des Einklangs und des Zusammenhalts: Selbst die Lehrerschaft schickte ihre „Gesandten“ in Form des Lehrerchors auf die Bühne.

Die Kirschen auf den Sahnehäubchen waren schließlich die netten Kurzlesungen von kleinen Geschichten. Zum Schluss gab es eine gemeinsame Vorstellungsrunde, Blümchen für alle Leitenden und Engagierten und einen verdienten Mammut-Applaus.

Von Doris Hennies