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Celle Stadt Wellness-Programm der besonderen Art am Celler Schlosstheater
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Wellness-Programm der besonderen Art am Celler Schlosstheater
18:34 03.06.2018
Einmal Unterhaltung, bitte! Serviert wurden bei der Premiere im Innenhof des Celler Schlosses zweieinhalb Stunden Schwung und gute Laune. Quelle: Schlosstheater Celle
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„Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein“, sagte sich Regisseur Gregor Turecek und entwickelte in den Kostümen und im Bühnenbild von Lisa Geller, das bis auf ein kleines Podium die Schlossfassade weitgehend in das Geschehen miteinbezieht, eine Rössl-Handlung mit vielen witzigen Einfällen – manchmal mit etwas Klamauk, aber immer mit einer innigen Beziehung zum Leben genau dort, wo es am komischsten ist. Gleichzeitig verzichtet Turecek auf herkömmliche und besonders aus dem Film sattsam bekannte Gags. Und das tut seiner Inszenierung gut. Dass es im Salzkammergut bergig ist und alles voller Folklore, haben wir ja schon immer gewusst. Da kann man auch so gut lustig sein. Herzlich willkommen im „Weißen Rössl am Wolfgangsee“ zu gut zweieinhalb Stunden voller Schwung und guter Laune.

Rössl-Wirtin Gabriela Josepha Voglhuber alias Natascha Heimes, ebenso strikt wie charmant, und ihr freundliches Team rund um den verliebten Zahlkellner Leopold Brandmeyer (Dirk Böther), der mit angenehmer Baritonstimme besonders überzeugt, haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um nörgelnde Gäste gut zu unterhalten: den Trikotagenhersteller Wilhelm Giesecke (vorne geknöpft) aus Berlin (auch ohne aufgesetzten Akzent komisch: Thomas Wenzel), seinen ärgsten Konkurrenten Sigismund Sülzheimer (hinten geknöpft) aus Sangershausen (ebenso überzeugend und überaus temperamentvoll: Alex Friedland) oder den sparsamen Doktor Hinzelmann (Jürgen Kaczmarek), der auch als Kaiser eine zwar überaus gebrechliche, aber sonst gute Figur macht. Die roten Haare seines lispelnden Klärchens (Johanna Marx) allerdings sind unerklärlich lang.

Gelungene Tanznummern bis hin zum professionellen Schuhplattler, faszinierende Ensembleszenen und jede Menge blitzgescheite Einfälle, selten überdreht, sorgen für beste Unterhaltung und ein Wellness-Programm der besonderen Art. Und wem das alles nicht genug ist, der findet im umfangreichen Programmheft noch jede Menge Ergötzliches. Am Schluss deshalb zu Recht viel, in Teilen begeisterter Beifall. Oh, du mein Österreich.

Von Hartmut Jakubowsky

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