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Celle Stadt Weniger Leerstände in Celler Altstadt
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Weniger Leerstände in Celler Altstadt
16:07 07.11.2017
Von Michael Ende
Auf dem Großen Plan geht es voran: Die Ansiedlung einer Cocktailbar hat zu einer deutlichen Belebung des Platzes geführt. Quelle: Christian Link
Celle Stadt

„Die Altstadt ist das zentrale und wesentliche Element einer gesunden Stadt. Aus diesem Grund setzen wir alles daran die Innenstadt zu vitalisieren, sie interessanter und attraktiver zu gestalten“, sagt Nigge. Die Wirtschaftsförderung beschäftige sich seit Februar 2017 deutlich intensiver mit der gewerblichen Weiterentwicklung der Innenstadt als in der zurückliegenden Zeit: „Dafür haben wir die Wirtschaftsförderung personell aufgestockt, so dass sie sich täglich aktiv um die Belange der Geschäftsleute kümmern kann. Das beginnt bei der Ansiedlung, geht über Gespräche mit Investoren, Eigentümern und Geschäftsinhabern und endet beim Blumenschmuck und der Außenbestuhlung.“

Auf dieser Basis sind erste Erfolge zu verzeichnen. Die Zahl der Leerstände ist seit Jahresanfang geschrumpft. Dabei seien einzelne Objekte auch nur belegt, weil die Mieter derzeit keine Miete zahlten, heißt es seitens der Verwaltung: „Zum Stichtag 1. Oktober 2017 wurden in der Innenstadt insgesamt 56 Leerstände erfasst. Seit Jahresbeginn haben 8 Geschäfte ihre Geschäftstätigkeit beendet, aber auch 19 neue Läden eröffnet. Der Leerstand wurde somit von 67 Objekten zu Jahresbeginn um 11 Objekte reduziert.“

Leerstände finden sich nach den Daten der Verwaltung vornehmlich in den 1C- und Randlagen, wie der Berg- und Schuhstraße, sowie am Großen Plan, einer 1B/1C-Lage. Dennoch seien auch in diesen Lagen einzelne positive Entwicklungen zu verzeichnen: „In der Schuhstraße und in der Nachbarschaft haben sich in letzter Zeit vor allem Betriebe der Kreativwirtschaft angesiedelt, die kunsthandwerkliche Produkte anbieten und die Straße für weitere andere Unternehmen dieser Branche interessant machen.“ Auch am Großen Plan gehe es voran: „Die Ansiedlung einer Cocktailbar hat zu einer deutlichen Belebung des Platzes geführt. Zudem wird ein großes Objekt derzeit umgebaut und für die künftige Nutzung angepasst.“ Für die Leerstände auf der Nordseite des Großen Plans werde gerade die Vermarktung angeschoben.

„Dass unsere Aktivitäten erste Früchte tragen freut mich sehr. Allerdings ist es noch viel zu früh um hier vollumfänglich zu jubilieren – denn es wird sicherlich auch noch Rückschläge geben“, sagt Nigge. Wichtig sei, dass man vorangehe und zeige, was in Celle alles möglich sei: „Das wird wahrgenommen und es gibt immer mehr, die sich beteiligen, Ideen einbringen und mit uns zusammen die Stadt entwickeln wollen.“