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Celle Stadt Wer soll sich um Celles Jugend kümmern?
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Wer soll sich um Celles Jugend kümmern?
17:03 17.07.2018
Von Michael Ende
Quelle: Walter G. Allgoewer
Celle Stadt

Die politischen Weichen sind längst gestellt, der Kurs ist klar. Zum 1. Januar 2019 gibt die Stadt Celle die gesetzlichen Aufgaben der Jugendhilfe an den Landkreis ab. Die Stadt verspricht sich davon jährliche Einsparungen von 2,8 Millionen Euro. Der Kreis übernimmt Pflichtleistungen wie den Jugendschutz, Hilfen zur Erziehung, das Unterhaltsvorschussgesetz und Beistandschaften. Die Stadt wird sich weiter um die Jugendarbeit, das Stadtteilmanagement und einzelne Förderungen, die vom Stadtrat beschlossen wurden, kümmern.

"In unserem Antrag bitten wir die Verwaltung um einen Vorschlag, in welchem schon bestehenden Ausschuss die noch bei der Stadt verbleibenden Themen der Jugendarbeit behandelt werden sollen", sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Heiko Gevers. Für die noch weiterhin städtischen freiwilligen Aufgaben im Jugendhilfebereich müsse auch zukünftig ein Ausschuss zuständig sein: "Mit dem Antrag verfolgen wir auch eine Reduzierung der Verwaltungskosten, die durch die Betreuung eines eigenen Ausschusses anfallen."

Die CDU regt an, den Ausschuss für Schulangelegenheiten, Soziales und Integration um den Bereich Jugend zu erweitern, so Gevers: "In diesem Ausschuss gibt es die meisten inhaltlichen Überschneidungen mit dem Bereich der Jugend." Nach der Sommerpause solle die Verwaltung der Politik einen konkreten Vorschlag unterbreiten.

Die SPD sei gespannt auf den Vorschlag der Verwaltung, sagt Christoph Engelen, der derzeit noch als Vorsitzender des Jugendhilfe-Ausschusses fungiert: "Wir halten die Abgabe der Jugendhilfe weiterhin für falsch." SPD-Finanzexperte Joachim Schulze betont, dass die finanzpolitischen Auswirkungen noch nicht konkret benannt worden seien. Das könne teuer werden: "Im Verrechnungsmodus muss immer wieder daran erinnert werden, dass allein die Stadt Celle 50 Prozent der Kreisumlage finanziert."

Und zukünftig anfallende Mehrkosten, etwa im Bereich der Jugendhilfe im Landkreis, könnten "sehr geschmeidig" über die Kreisumlage zeitversetzt wieder refinanziert werden, so Schulze: "Da wird noch so mancher Verantwortungsträger auf den harten Boden der finanzpolitischen Realitäten aufschlagen." Die SPD sowie Fachleute hätten Oberbürgermeister Jörg Nigge und auch die CDU vor der Abgabe der Jugendhilfe gewarnt: "Jetzt ist es leider zu spät."

Im Westerceller Maschweg war am vergangenen Freitag kein Durchkommen mehr. Was in Großstädten wie Berlin oder Hamburg schon lange zum alltäglichen Bild geworden ist, lockt die Celler immer noch in Scharen an. Wenn das Fernsehen vor Ort ist, dann möchte jeder dabei sein. Und wenn RTL2 mit seiner Sendung „Trödeltrupp“ die Zelte aufschlägt, dann hofft jeder auch noch auf das ein oder andere Schnäppchen.

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