Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Wietzenbruchs Ortsbürgermeisterin Kohnert setzt auf neue Baugebiete
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Wietzenbruchs Ortsbürgermeisterin Kohnert setzt auf neue Baugebiete
16:11 07.02.2018
Von Michael Ende
Gerda Kohnert hofft, dass der Jugendtreff Wietzenbruch nicht städtischen Sparbemühungen zum Opfer fällt. Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

Zum Beispiel plant die Stadt Celle direkt neben der Immelmann-Kaserne, in der künftig vermehrt große Transportflugzeuge starten und landen sollen, ein Wohngebiet. Kohnert sieht hier weniger das Konfliktportenzial wegen Fluglärms, als vielmehr die Möglichkeit zum Wachstum: "Regeberg wartet man nun noch auf eine schalltechnisches Untersuchung und ein floristisch-faunistisches Gutachten. Da hoffe ich nun, dass die Stadt dies in Auftrag gegeben hat. So dass man dort bald neue Bürger begrüßen kann."

Zufrieden zeigt sich Kohnert damit, dass es im Ladenhüter-Gewerbegebiet Kolkwiesen langsam voran geht: "Im Industriegebiet hat sich in 2017 einiges getan. Es wurden zehn Grundstücke verkauft. Davon wurden einige Grundstücke von Firmen die dort schon sind dazu gekauft. Es kamen auch neue Firmen hinzu – es geht also weiter im Industriegebiet."

Im vergangenen Jahr habe man für mehr Sauberkeit und mehr Natur im Ortsteil gesorgt, sagt die Ortsbürgermeisterin: "Aus Ortsratsmitteln wurde nun eine dritte Hundetoilette angeschafft. Die Boxen sind gut verteilt im Ortsteil zu finden: An der Ecke Röthel/Fritz-Kobbe-Weg, in der Brandenburgstraße und an der Ecke Fuchsberg/Immenweg. Diese Behälter werden von den Hundebesitzern gut angenommen." Der Glascontainer im Regeberg sei auf Grund ständiger Vermüllung abgebaut worden.

In ihrem Resümee für 2017 erinnert Kohnert daran, dass im Sommer das Insektenhotel am Fuchsberg von den Kindern der Grundschule bemalt worden sei: "Die Blumenwiese, die vom Grünflächenamt dieses Jahr mit neuer Saat bestückt werden soll, wird die Grünfläche dann noch mehr aufwerten." Symbolkraft habe die Umbenennung der Kanaltrift in Luftbrückenstraße gehabt: "Hier hat nun das Luftbrückendenkmal ein besonderes Merkmal bekommen. Besonders die Bundeswehr freute sich darüber – die Anregung kam von ihr."

Für die Zukunft wolle sich der Ortsrat dafür einsetzen, dass man den Jugendtreff Juwi in Wietzenbruch behalte, so Kohnert: "Ganz wichtig ist hier die Jugendarbeit. Hier stellte der Ortsrat im November einen Antrag an die Stadt. Aufgrund der Haushaltslage der Stadt haben wir Sorge, dass diese Einrichtung dann irgendwann nicht mehr sein wird."

Auch wenn sie sich in dickes Neopren einmummeln – ein bisschen verrückt müssen sie schon sein, die Wasserratten, die sich am Samstag in die eisigen Fluten der Aller stürzen. Dann veranstaltet die Ortsgruppe Celle der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ihr traditionelles Aller-Winter-Fackelschwimmen. Dieses Jahr unter dem besonderen Motto „Zeitreise“, da das erste Allerschwimmen bereits vor über 50 Jahren entstanden ist.

Michael Ende 07.02.2018

Wenn Hehlentor-Ortsbürgermeisterin Marianne Schiano (CDU) auf Probleme in ihrem Ortsteil angesprochen wird, dann denkt sie in erster Linie an Verkehrsprobleme. Sie werden unter anderem durch den Parksuchverkehr rund ums Allgemeine Krankenhaus (AKH) ausgelöst. Das AKH hat kürzlich erneut angekündigt, hier kurzfristig durch den Neubau eines Parkhauses Abhilfe schaffen zu wollen.

Michael Ende 06.02.2018

Ortsfremde, die gestern gesehen haben, wie die bisher provisorisch durch Baken abgesperrten Zebrastreifen am Celler Hafenstraßen-Kreisel durch massive Metall-Gitter abgesperrt wurden, werden vielleicht den Sinn dahinter nicht erkannt haben, doch für die Stadt Celle liegt er klar auf der Hand. So sollen die als missglückte Planung eingestuften Zebrastreifen, die den Verkehrsfluss zeitweise zum Erliegen gebracht hatten, dauerhaft unbrauchbar gemacht werden. Ein Entfernen der Streifen wäre problematisch, da die Stadt in diesem Fall wahrscheinlich einen Teil der Fördermittel, die sie für den Kreisel-Bau erhalten hat, zurückzahlen müsste. Zäune sind da billiger. Laut Verwaltung kosten sie 4000 Euro. Der abgezäunte Bereich solle weiterhin "temporär gesperrt" bleiben, hieß es: "Bis zur Fertigstellung der Gegenläufigkeit des Nordwalls."

Michael Ende 06.02.2018