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Celle Stadt "Willkommen in Matzeknopien"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Willkommen in Matzeknopien"
15:18 30.11.2018
Matze Knop schafft es wie kein Zweiter Prominente zu parodieren. Quelle: Peter Bierschwale
Celle Stadt

Ein wenig hakte es noch im Programm des Comedians Matze Knop. Aber das überraschte kaum, denn sein Programm „Willkommen in Matzeknopien“ ist taufrisch, wurde zuvor erst einmal in Bünde aufgeführt und hat erst Mitte Februar in Hannover Premiere. In der vollen Halle 16 der CD-Kaserne glänzte der Lippstädter dennoch mit einem furiosen Programm mit guten Gags und unzähligen Parodien von Prominenten.

Preview im kleinen Rahmen

Musiker oder Schauspieler können vielleicht einschätzen, ob ein neues Programm beim Publikum gut ankommen würde, aber die Comedians eher nicht. Deshalb müssen sie in sogenannten „Previews“ im kleinen Rahmen testen, ob ihre Pointen beim Publikum ankommen. So klein war der Rahmen mit fast 300 Zuschauern dann doch nicht, aber auch Knop weiß die Begeisterungsfähigkeit des Kasernen-Publikums zu schätzen.

Parodien sind seine Stärke

Er zählt durch seine zahlreichen TV-Auftritte zu den eher prominenten Comedians. Seine Stärken liegen im Parodieren zahlreicher Prominenter, seinen Songs und seinen zumeist neuen Pointen. Und seine Bühnen-Präsenz und Kreativität ermöglichen es ihm, schlagfertig auf seine Gäste zu reagieren.

Merkel bekommt ihr Fett weg

Er griff aktuelle Themen auf und lästerte: „Das Einzige, was noch geschlossen hinter Merkel steht, ist der Berliner Flughafen!“ Matze Knop ist ein Fußballverrückter, und so griff er immer wieder dieses Thema auf: Heute seien die Fußballer überall tätowiert, aber „vielleicht bist du irgendwann ohne Tattoo ganz vorne“, sinnierte er.

Auch Mesut Özil ist Thema

Zwischendurch zeigte er immer wieder kurze Videoclips auf einer Leinwand, in denen er Prominente parodierte. Nicht bei allen war das Publikum aus dem Häuschen, aber auch da gab es Witziges. In einem Gespräch mit Jogi Löw maulte Ex-Nationalspieler Mesut Özil, er habe nie eine Ecke schießen dürfen, weil es geheißen habe: „Wenn der Türke eine Ecke bekommt, macht der da eine Döner-Bude auf!“

Verbesserungspotential noch vorhanden

Manche seiner Pointen zündeten dann doch nicht. Knops trockener Kommentar: „Das war nix, das fliegt raus!“ Dem zweiten Teil seines Auftritts merkte man dann an, dass es sich um ein „Preview“ handelte, denn Knop hing stärker an seinem Manuskript, das er auf einem Stehpult abgelegt hatte. Die Stimmung im Publikum blieb allerdings genau so ausgelassen wie zu Beginn.

Von Peter Bierschwale

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