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Celle Stadt Winterdienst auf Schnee und Eis in Stadt und Landkreis Celle vorbereitet
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Winterdienst auf Schnee und Eis in Stadt und Landkreis Celle vorbereitet
17:13 22.01.2014
Von Christopher Menge
Streudienste - sind bereit. Die Mitarbeiter der Stadt und der Straßenmeistereien sind auf Glätte und Eis eingestellt und sind in Bereitschaft. Quelle: Tore Harmening
Celle Stadt

Achtung, Glättegefahr! Der Winter hält ab ab Donnerstag nun doch Einzug in Celle. Schnee und Eis können die Straßen in Stadt und Landkreis schnell in eine Rutschbahn verwandeln. Die Mitarbeiter des Winterdienstes sind in Bereitschaft, um mit den Streufahrzeugen auszurücken. Genügend Salz ist in den verschiedenen Lagerhallen vorhanden.

„Einen Engpass wie vor fünf Jahren wird es nicht mehr geben“, ist sich Holger Gralher, Leiter der Kreisstraßenmeisterei, sicher. So könne man auf Glätteerscheinungen entsprechend reagieren. „Inzwischen halten wir ganz andere Mengen“, ergänzt Frank Osterloh von der Straßenmeisterei Celle, die 440 Kilometer Bundes- und Landesstraßen überwacht. In den Hallen in Celle, Bröckel, Eschede, Hermannsburg und Schwarmstedt lagern derzeit 800 Tonnen Salz. „Unser Salz wird aus Bremen geliefert, sodass innerhalb von zwei Stunden neues Salz eingeblasen werden könnte“, sagt Osterloh.

Auch für die Kreisstraßen – eine Strecke von 320 Kilometern, für die Kreisstraßenmeisterei zuständig ist – ist genügend Salz vorhanden. In Lachendorf lagern 800 Tonnen, in Hermannsburg weitere 700 Tonnen Salz. Die Stadt Celle hält ihr Salz in der Halle in der Neuenhäuser Straße bereit. „Es stehen ausreichend Salzvorräte zur Verfügung“, sagt Pressesprecherin Myriam Meißner.

Bei den milden Temperaturen zuletzt überraschen diese Zahlen nicht. „Wir sind in diesem Winter erst 17 Einsätze gefahren“, sagt Osterloh, „im vergangenen Winter waren es zum gleichen Zeitpunkt doppelt so viele Einsätze.“ So hatten die beiden „Wetterfrösche“, die anhand von Daten des Deutschen Wetterdienstes und des Niederschlagsradars die Vorhersagen beobachten, bisher selten Grund, die Mitarbeiter der Rufbereitschaft ausrücken zu lassen. „Unsere oberste Prämisse ist es, präventiv zu streuen“, sagt Osterloh. Schließlich sei überfrierende Nässe für Autofahrer am Gefährlichsten. „Das Salz-Sole-Gemisch sorgt dafür, dass die Straße nicht mehr überfrieren kann“, erklärt Osterloh.

Für die Mitarbeiter des Winterdienstes wird es besonders schwierig, wenn Schnee dazukommt. „Ein Streu-Einsatz dauert normalerweise zwei bis drei Stunden“, sagt Gralher, „wenn Schnee geräumt werden muss, müssen wir alle Strecken zwei Mal abfahren.“ Schließlich muss jede Fahrbahnseite vom weißen Belag befreit werden. Von den sechs Streubezirken im Landkreis versorgt die Kreisstraßenmeisterei fünf selbst, ein Bezirk ist an ein Unternehmen abgegeben.

Auch in der Stadt wird teilweise auf externe Firmen zurückgegriffen, ansonsten kümmert sich das Personal des Grün- und Straßenbetriebs sowie des Kanalbetriebs um den Winterdienst, der maschinell und manuell erfolgt.