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Celle Stadt Winterzeit auf den Celler Friedhöfen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Winterzeit auf den Celler Friedhöfen
16:15 19.02.2010
Hansa-Grab-Baggerführer Kurt Wolf hat keine Probleme, die gefrorene Deckschicht zu durchstoßen. - Quelle: Gert Neumann
Celle Stadt

Momentan sind Sinkel und seine acht Mitarbeiter mit Baumfällarbeiten und Strauchschnitt beschäftigt. Dies seien die typischen Aufgaben im Winter. „Weniger zu tun gibt es also nicht“, so Sinkel. Einen Winterdienst sucht man auf den städtischen Friedhöfen jedoch vergebens – den gibt es nicht. „Das Betreten der Wege erfolgt auf eigene Gefahr“, erklärt der Friedhofsverwalter. Nur bei Trauerfeiern würden die Wege zur Grabstelle und zur Kapelle explizit geräumt und gestreut werden. Die Bestattungszahlen seien in den vergangenen Wochen ebenfalls gleich geblieben.

Angehörige hat Sinkel in den vergangenen Woche nur wenige auf dem Waldfriedhof, mit 24,5 Hektar der größte städtische Friedhof, gesehen. Alle Gräber liegen unter einer dichten Schneedecke, was nach Angaben des Friedhofsverwalters auch gut so ist. „Der Schnee ist förderlich, weil er die Pflanzen isoliert und vor Frost schützt“. Daher solle er auf keinen Fall entfernt werden.

Angehörigen, die Gräber neu bepflanzen wollen, rät Sinkel, zu warten, bis der Frost aus dem Boden ist. „Das kann noch bis Mitte März dauern“, so der Friedhofsverwalter. Winterschäden wie auf den Celler Straßen erwartet er keine.

Von Christian Uthoff