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Celle Stadt Wirtschaftsausschuss billigt 115.000 Euro für Projekte
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Wirtschaftsausschuss billigt 115.000 Euro für Projekte
14:18 12.09.2013
Von Oliver Gatz
Celle Stadt

Das Qualifizierungsprojekt Pro-Aktiv-Center (Pace) laufe seit vielen Jahren erfolgreich und gewinne angesichts des demografischen Wandels an Bedeutung, sagte Erste Stadträtin Susanne Schmitt in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses. "Dafür muss es auch in Zukunft Geld geben." So sah es auch die Politik und sprach sich einstimmig für die Fortführung des Projektes aus.

Dafür stellt die Stadt ihren Eigenanteil in Höhe von 24,6 Prozent der Gesamtfinanzierung im Haushalt 2014 sicher. Das sind 95.669 Euro. Das Jahresbudget beträgt etwa 390.000 Euro. Die EU-Förderung ab 2014 sei noch offen, sagte Schmitt. Es gebe aber Signale, dass das Projekt auch in Zukunft mit Mitteln aus Brüssel unterstützt werde.

Pace führt junge Leute mit schwierigem persönlichen Hintergrund an das Arbeitsleben heran. Die Projektmitarbeiter fördern die individuellen Stärken und helfen dabei, Vermittlungshemmnisse abzubauen. Es geht dabei um soziales Verhalten, um Allgemeinbildung und Grundlagen des Schulwissens sowie um Teamfähigkeit im Job oder Ausbildungsbetrieb.

"Jeder einzelne Euro ist super angelegtes Geld", sagte Ralf Blidon (FDP). Hannelore Fudeus (CDU) schlug vor, den städtischen Betrag unter Vorbehalt der Haushaltsberatungen einzuplanen. Doch die Zeit drängt: Denn für die Förderanträge muss Sicherheit über den kommunalen Anteil herrschen.

Einstimmig billigte der Ausschuss auch die Fortführung des Projektes Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft von Stadt und Landkreis bis zum 30. Juni 2015. Bedingung ist, dass Stadt und Kreis ihren Eigenbetrag zusagen. Sie teilen sich 25 Prozent der Kosten. Die EU fördert das Projekt mit 75 Prozent. Jährlich sind maximal 155.000 Euro förderfähig. Die städtische Förderung schlägt 2014 mit 19.375 Euro zu Buche und im darauffolgenen Jahr mit 9688 Euro.

Die Koordinierungsstelle ist derzeit mit einer Leitungs- und einer Verwaltungsstelle ausgestattet. Leiterin ist Christine Schröpfer, die 30 Stunden in der Woche beschäftigt ist. Das Projekt erleichtert durch Angebote Frauen nach Familienphasen den Wiedereinstieg in den Beruf. Gleichzeitig arbeitet die Koordinierungsstelle eng mit den Unternehmen zusammen und unterstützt diese bei der Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen.