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Celle Stadt Wohnen auf Celler Allerinsel wird geplant
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Wohnen auf Celler Allerinsel wird geplant
18:27 18.02.2015
Von Michael Ende
Wohnen am Wasser: Die Stadt Buxtehude hat mit ihrer Hafen-Umgestaltung vorgemacht, wie es geht. In Celle befindet man sich noch im Planungsstadium. Quelle: HBI Hausbau-Immobiliengesellschaft mbH
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Buxtehude - die Stadt des märchenhaften Wettlaufs zwischen Hase und Igel - ist bereits dort, wohin die Celler noch wollen. Die 40.000-Einwohner-Kommune am Flüsschen Este hat ihren versandeten und heute nur noch für Sportboote nutzbaren Hafen in die Zukunft geführt: Das Quartier wurde in einem gut 15-jährigen Entwicklungsprozess mit einer Mischung aus Wohnen, Gewerbe sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen erheblich attraktiver gemacht. So sind auch die Aspekte Hafen und Wasser in die doertige Altstadt reintegriert worden. "Ick bün al dor", freut man sich in Buxtehude.

Genau das will man im Celler Rathaus auch. Deshalb soll jetzt der Startschuss für ein städtebauliches Rennen fallen, an dessen Ende ein komplett neues Stadtviertel auf der Allerinsel stehen soll. Nach dem Beginn der ersten Bau- und Erschließungsvorhaben rund um den Hafen sollen die dort liegenden unbebauten Grundstücke des ersten Entwicklungsabschnittes städtebaulich beplant und danach bebaut werden. Die BauBeCon hat als treuhänderischer Sanierungsträger empfohlen, die Grundstücke durch Investoren entwickeln zu lassen und diese im Rahmen eines Wettbewerbes mit maximal 20 Teilnehmern auszuwählen.

Insgesamt stehen den Investoren rund 15.000 Quadratmeter zur Verfügung, die in drei Areale mit Größen von rund 1260 Quadratmetern, 6100 Quadratmetern und 7890 Quadratmetern aufgeteilt wurden. "Auf den Grundstücken soll gemäß dem beschlossenen Rahmenplan vorwiegend Wohnungsbau umgesetzt werden. Neben den immobilienwirtschaftlichen Betrachtungen sind ein hochbaulicher Entwurf und ein Nutzungskonzept gefordert, die sich angemessen in das räumliche Umfeld integrieren", so Celles Stadtbaurat Ulrich Kinder. Ziel sei es, innovative, überzeugende Konzepte zu finden, die mit ihren städtebaulich, architektonisch und wirtschaftlich ausgereiften Entwurfslösungen geeignet seien, die Attraktivität des Standorts zu steigern.

Die Kosten des Wettbewerbsverfahrens werden mit 25.000 Euro veranschlagt und sollen aus Fördermitteln des Programms Stadtumbau West bestritten werden.