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Celle Stadt Zählen Sie mit: Wie viele Insekten gibt es in Celle?
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Zählen Sie mit: Wie viele Insekten gibt es in Celle?
12:57 31.05.2018
Von Michael Ende
Quelle: Helge May/Monika Povel
Celle Stadt

Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Das geht fast überall – im Garten, oder Park, auf der Wiese, in Wald und Feld, an Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet sollte nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang.

„Wir freuen uns auf diese Aktion, mit der wir auf die enorme Bedeutung der Insekten und ihre starke Gefährdung hinweisen können“, sagt Andrea Pohlen, Leiterin der Nabu-Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland, die mit der CZ-Aktion "Celle blüht auf" kooperiert. „Wir wollen die Menschen in der Region für den Schutz dieser kleinen Lebewesen sensibilisieren. Jede und jeder kann übrigens mit einem naturnah gestalteten Garten einen Beitrag für den Artenschutz leisten. Mehrere Nabu-Gruppen in der Region haben bereits Nisthilfen für Wildbienen gebaut“.

Gleich zwei Mal können sich große und kleine Naturfreunde auf die Lauer legen und 16 verschiedenen Insektenarten suchen: vom 1. bis zum 10. Juni sowie vom 3. bis zum 12. August. Die Ergebnisse werden dann hier online gemeldet.

Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling – jeder Sechsbeiner aus einer Auswahl von 16 in Deutschland häufigen Arten kann gemeldet werden. Darunter sind vier Tagfalter (Admiral, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs), drei Wildbienen (Ackerhummel, Steinhummel, Holzbiene), zwei Käfer (Asiatischer Marienkäfer, Sieben-Punkt-Marienkäfer), zwei Wanzen (Lederwanze, Streifenwanze), die Hainschwebfliege, die Florfliege, die Blutzikade und die Blaugrüne Mosaikjungfer als Libellenart sowie das Grüne Heupferd als Laubschrecke.

Das besondere bei der Datenerhebung zum Insektensommer ist die Tatsache, dass es zu Insekten bisher wenige bundesweite und artenübergreifende Informationen gibt. "Ziel der Aktion ist es, ein möglichst genaues Bild von der Welt der Insekten in unseren Städten und ländlichen Regionen zu erhalten. Dabei geht es nicht um exakte Bestandszahlen, sondern vielmehr darum, Häufigkeiten und Trends von Arten und Populationen zu ermitteln", so Pohlen. Die Daten sollten über mehrere Jahre verglichen werden, um längerfristige Entwicklungen der Bestände zu erkennen.

Die Daten der Zählaktion werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom Nabu ausgewertet und veröffentlicht..

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