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Celle Stadt „Zeit für Klassik“ mit Braunschweiger Staatsorchester unter Leitung von Srba Dinic
Celle Aus der Stadt Celle Stadt „Zeit für Klassik“ mit Braunschweiger Staatsorchester unter Leitung von Srba Dinic
17:53 28.02.2018
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Besonders unter ihrem neuen musikalischen Leiter Srba Dinic haben die Braunschweiger einen staunenswerten Aufschwung genommen, der sie zumindest im norddeutschen Raum mit in die erste Reihe gehören lässt, ohne dass sie bisher allzu häufig im grellen Licht der öffentlichen Aufmerksamkeit standen.

Srba Dinic ist seit der Spielzeit 2017/18 Generalmusikdirektor am Staatstheater Braunschweig und dirigiert sein Orchester mit energisch-klarer Zeichengebung, die in ihrer Suggestivität keinen Zweifel daran lässt, wie er den entsprechenden Teil gespielt und interpretiert haben möchte, welche dynamischen Feinheiten er bevorzugt und welche Tempowechsel er für angemessen hält. Spannungsreiche Musik, die in ihrer Ausformung auch dem Zuhörer Spaß macht. Da sieht man auch Dinic bei seiner Arbeit gerne zu.

Auf dem Programm standen Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 und Peter I. Tschaikowskys Sinfonie g-Moll op.13 „Winterträume“. Der Solist des Klavierkonzerts, Bernd Glemser, wurde für sein künstlerisches Wirken mehrfach ausgezeichnet und gehört zu den gefragtesten Pianisten weltweit. Ab 1981 gewann er hintereinander 17 internationale Wettwewerbe.

Glemser und dem Braunschweiger Staatsorchester gelang es mit Kompetenz und Engagement die in sie gesetzten Erwartungen in hohem Maße zu erfüllen. Kleinere klangliche Unklarheiten störten den guten Gesamteindruck kaum, markiert dieses Werk doch den Höhepunkt in Beethovens Virtuosenkarriere und wird zur Sinfonie mit konzertierendem Klavier. Und gerade hier scheint Glemser seine Stärken zu haben. Die Spannungen zwischen düsteren Tonfällen und die zauberhaften gesanglichen Linienführungen in großer dynamischer Harmonie mit dem Orchester hätten weicher und inniger kaum sein können, ließen andererseits aber stets im Fortissimo ein wenig das „brio“ als festes Gegenstück dazu vermissen. Dennoch, der große, kräftige Beifall am Schluss war verdient und erbrachte als Zugabe eine Busoni-Bearbeitung eines Bach-Chorals.

Von starken dynamischen Gegensätzen lebt Tschaikowskys Sinfonie Nr. 1 in g-Moll. Das Braunschweiger Staatsorchester gestaltete die Unterschiedlichkeiten der einzelnen Sätze als fein ausgearbeitete Gegensätze. Ob weite verschneite Winterlandschaften in der einsamen Adagio-Klage der Oboe oder auch in den russischen Volksliedanklängen im Finale – der Beifall am Schluss betonte den Wunsch des Publikums nach weiterer „Zeit für Klassik“ mit dem Braunschweiger Staatsorchester. Was will man mehr.

Von Hartmut Jakubowsky

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