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Blaulicht Angeblich 1200 Euro gestohlen: Freispruch aus Mangel an Beweisen
Celle Blaulicht Angeblich 1200 Euro gestohlen: Freispruch aus Mangel an Beweisen
16:23 02.01.2014
Celle Stadt

Der 24-Jährige sah sich schließlich mit einer Anklage konfrontiert. Der Diebstahl soll sich in einem Celler Restaurant ereignet haben, in dem der damalige Angestellte tätig gewesen war. Vorangegangenen Angaben des Opfers zufolge hatte es unmittelbar nach Verschwinden des Portemonnaies mit dem Angeklagten ein Zwiegespräch gegeben. In dessen Verlauf soll dieser den Diebstahl gestanden haben, nachdem der Geschädigte einen Trick angewandt habe. Der Angeklagte sei bei der Begehung der Tat beobachtet worden, soll das Opfer eingangs zu diesem gesagt und ihm so das Tatgeständnis abgerungen haben. Darin soll der gelernte Gastronom seinem Chef verraten haben, dass er die zuvor entleerte Geldbörse in ein Celler Gewässer geworfen und das entnommene Geld mit einem Kumpel geteilt habe.

Widersprüche sowohl auf der Kläger- als auch auf der Beklagtenseite erschwerten die gerichtlichen Bemühungen um einen Nachweis der Tat. Zunächst hatte das Opfer ausgesagt, dass der Freund des Angeklagten das entleerte Portemonnaie ins Wasser geworfen habe. Bei einer zweiten Anhörung soll es hingegen der Angeklagte gewesen sein, der die Geldbörse in einem Wassergraben verschwinden ließ.

Aber auch auf Seiten des Angeklagten blieb trotz des Freispruchs am Prozessende einiges im Zwielicht. Eigenen Angaben zufolge soll sich nämlich dessen Lebensgefährtin dazu bereit erklärt haben, das gestohlene Geld zurückzuzahlen. In diesem Zusammenhang soll bereits die Zahlung eines Teilbetrags in Höhe von 200 Euro an den Geschädigten geflossen sein.

Von cz