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Blaulicht Celle - Senior ging falschen Polizeibeamten auf den Leim - Geld weg
Celle Blaulicht Celle - Senior ging falschen Polizeibeamten auf den Leim - Geld weg
14:05 27.04.2018
Celle

Auf dem

Diplay des Rentners erschien die tatsächliche Amtsnummer der Polizei

Celle (05141/277-02).

Bereits am Mittwoch berichtete die Celler Polizei über zahlreiche

Anrufer falscher Kripobeamter und gab Warnhinweise und

Verhaltenstipps.

Im Regelfall hatten die betroffenen Senioren glücklicherseise

Verdacht geschöpft, die Gespräche abgebrochen und unverzüglich die

"richtige" Polizei gerufen.

Vor diesem Hintergrund hier noch einmal wichtige Hinweise Ihrer

Polizei:

Seien Sie wachsam bei unbekannten Anrufern! Durch die digitale

Technik ist es den Betrügern möglich, vertrauenerweckende

Telefonnummern einzuspielen, wie z.B. 110 oder die

im Telefonbuch verzeichneten Dienststellennummern.

Sofern Sie Zweifel an der Identität des Anrufers haben, brechen Sie

das Gespräch ab und rufen den Notruf der Polizei über 110 an.

Die Polizei gibt nochmals folgenden Hinweis:

Die Polizei fragt niemals nach Ihren Vermögenswerten bzw. verlangt

nie die Übergabe von Bargeld oder anderen Wertsachen - eine

Beteiligung von Privatpersonen an verdeckten Ermittlungen erfolgt

nie!

Bitte helfen Sie mit, ältere Bekannte, Nachbarn oder Verwandte über

diese Betrugsmasche zu sensibilisieren.

In diesem Zusammenhang wird auf den Beauftragten für

Kriminalprävention, Herrn Christian Riebandt (05141/277-208)

hingewiesen.

Dort erhalten interessierte Bürger Beratungen und

Verhaltensempfehlungen rund um die Themen Wohnungssicherung,

Sicherheitsgefühl, Haustürkriminalität und natürlich auch falsche

Polizisten , unechte Enkel und betrügerische Handwerker.

Von Polizeiinspektion Celle

Die Polizei Celle und die Staatsanwaltschaft in Celle ermitteln in - dem Fall des am 25.04.2018 in Unterlüß verletzten Mannes gegen seinen - 56 Jahre alten Bekannten wegen Verdacht des versuchten Totschlags. - Beide Männer stammen aus Unterlüß und standen in nachbarschaftlicher - Beziehung. - In der Nacht zum Mittwoch hatten sich beide in der Wohnung des - angetrunkenen Beschuldigten aufgehalten, als es zu einem Streit um - Geld kam. - Im Verlauf der folgenden körperlichen Auseinandersetzung verletzte - der Beschuldigte seinen 38 Jahre alten Bekannten mit einem spitzen - Gegenstand am Hals und fügte ihm eine lebensbedrohlich erscheinende - Verletzung zu. - Nur durch Zufall verlief die Verletzung letztlich nicht tödlich für - das Opfer. - Der Beschuldigte wurde heute dem Haftrichter vorgeführt, der die - Untersuchungshaft anordnete.

26.04.2018

Nur eine Notoperation rettete am 2. Dezember vergangenen Jahres einer heute 22 Jahre alten Cellerin das Leben. In der Bahnhofstraße soll ihr ein Angreifer mit einer abgebrochenen Flasche zweimal in den Hals gestochen haben. Die Staatsanwaltschaft macht dafür einen Mann aus Guinea verantwortlich und klagte ihn wegen versuchten Mordes an. Jetzt begann der Prozess vor dem Landgericht Lüneburg.

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26.04.2018