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Blaulicht Celler Amtsgericht verurteilt 37-Jährigen zu Geldstrafe nach verbotener Kurzfahrt
Celle Blaulicht Celler Amtsgericht verurteilt 37-Jährigen zu Geldstrafe nach verbotener Kurzfahrt
18:33 04.05.2015
Celle Stadt

Den Angaben eines Polizeikommissars zufolge war man am Tattag dem Inhalt einer telefonisch gestellten Anzeige gegen den mehrfach Vorbestraften nachgegangen. Kurz nach seiner Trennung von der 32-Jährigen sollen deren Kinder den Kradfahrer nachmittags auf einem Fußweg sowie auf einer Hoffläche gesehen haben. Gemäß Zeugenaussagen soll er dabei von einer öffentlichen Straße gekommen sein. Auf sofortige telefonische Nachfrage der Polizei beim Angeklagten, wo sich sein Motorrad befinde, habe er geantwortet, dass es in seiner Garage stehe. Kurz darauf hatten Beamte vor Ort festgestellt, dass das Fahrzeug hinter einem angelehnten Tor noch heiß war. Die Restwärme hatte der Angeklagte mit einer zuvor stattgefundenen Anfahrt auf einer Rasenfläche zum privaten Garagenhof begründet. In einer weiteren Aussage hatte er auch eine zuvor stattgefundene Spritztour auf einem Acker ins Feld geführt.

Der Vertreter der Staatsanwaltschaft äußerte im Plädoyer Zweifel am Wahrheitsgehalt der Aussagen des Angeklagten. Dem Hartz-IV-Empfänger waren zum Beispiel seine eigenen Äußerungen, die er gegenüber der Polizei zum noch heißen Motor gemacht hatte, erst nach Zeugenaussagen und Hinweisen des Gerichts wieder in Erinnerung gekommen.

Von CZ