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Blaulicht Celler Polizei hat zu Himmelfahrt reichlich zu tun
Celle Blaulicht Celler Polizei hat zu Himmelfahrt reichlich zu tun
21:30 10.05.2018
Von Dagny Siebke
Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Mit Bollerwagen, Bass-Boxen und Bierdosen im Schlepptau hat es gestern zum Himmelfahrtstag zahlreiche Celler ins Grüne gezogen. Auch wenn weitläufig "Vatertag" gefeiert wurde, waren besonders viele Jugendliche unterwegs. Das Geschlechterverhältnis war dabei ausgeglichen: Jungen und Mädchen drehten getrennt ihre Runden oder hatten in gemischten Gruppen Spaß.

Aufgrund vieler Schlägereien in der Vergangenheit hat die Polizei an der Dammaschwiese einen Sondereinsatz organisiert. Von zwei Mannschaftswagen aus hatten die Beamten das Treiben an der Aller im Blick und stellten sicher, dass das Verbot von Glasflaschen und Waffen eingehalten wurde, das die Stadtverwaltung im Vorfeld verhängt hatte. Dazu gehörte auch der Zapfenstreich um 18 Uhr – wie auch beim Celler Bierfest auf dem Großen Plan. Die meisten Jugendlichen hielten sich an die Vorgaben. Zumal es in den späten Nachmittagsstunden immer wieder regnete.

Dieses Mal verzeichnete die Polizei an der Dammaschwiese gar nicht so viele Vorkommnisse wie in den Jahren zuvor. "Dennoch hatten wir reichlich zu tun", so ein Polizeisprecher. So wurde vor den Kammerlichtspielen ein Geflüchteter geschlagen – vermutlich von zwei Tätern. Doch Details könne der Sprecher noch nicht nennen. Insgesamt rund 40 Polizei-Einsätze gab es gestern bis in die Abendstunden. Bei vielen kleineren Einsätzen sei Alkohol ausschlaggebend gewesen. Zum Beispiel musste die Polizei Streit zwischen zwei ausländischen Großfamilien schlichten. Auch in Winsen kochten die Emotionen über. So wurde eine Bierflasche auf dem Kopf eines Mannes zerschlagen.

Etwas ruhiger ging es in der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises zu. Jürgen Borek sagte, dass der Himmelfahrtstag "ganz normal" verlaufen sei. Alkoholbedingt gab es zwölf Einsätze. "Da war nichts Gravierendes dabei. Bis die Sonne richtig untergegangen ist, werden noch ein paar Einsätze mehr dazukommen", so Borek.

Über die Aller schipperten allerlei ausgefallene Wassergefährte: Schlauchboote, Flöße und Kanus. Doch für die Ehrenamtlichen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft blieb es ein ruhiger Feiertag ohne Einsätze.

Aber auch Familien mit Kindern nutzten den freien Tag für einen Ausflug mit dem Fahrrad. Ein beliebtes Ziel war das große Hoffest auf Gut Holtau, wo es Spanferkel, Stockbrot und Live-Musik gab. "Wir sind zufrieden, weil alles friedlich gelaufen ist", sagt Graf Gero von Hardenberg als Veranstalter. Auch wenn es nicht ganz so viele Besucher wie in den Vorjahren waren. "Bei der Wettervorhersage war das nicht anders zu erwarten. Ab 14 Uhr war die Zahl der Besucher sehr dünn. Als man merkte, dass da etwas aufzog", so von Hardenberg.

Radfahrer mussten auf ihren Ausflügen viele Gruppen umfahren. Zum Beispiel machten sich etwa 20 Jugendliche am Osterdeich breit, um das Trinkspiel Flunky-Ball zu spielen. Dabei stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, jeder Spieler hat eine Bierflasche neben sich. In der Mitte thront eine Plastik-Flasche. Trifft Team eins die Flasche, muss Team zwei die Flasche wieder aufstellen. Währenddessen darf Team eins versuchen, sein Bier auszutrinken. Sieger ist das Team, welches zuerst alle Flaschen leer hat. Nach Celle übergeschwappt ist dieser Trend aus Uni-Städten.

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