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Blaulicht Celler Polizei testet neue "Behörden-WhatsApp"
Celle Blaulicht Celler Polizei testet neue "Behörden-WhatsApp"
19:44 03.05.2018
Von Christian Link
03.05.2018, Niedersachsen, Hannover: Boris Pistorius (l, SPD), niedersächsischer Innenminister, schaut sich mit den Polizeibeamten Thilo Markwirth, Eva Krügener und Florian Matzke die Messenger-App „NIMes“ an. Die neue Messenger-App kann von niedersächsischen Polizeibeamten auch auf privaten Smartphones zur Kommunikation genutzt werden. (zu dpa „Neuer Messengerdienst soll Polizisten die Kommunikation erleichtern“ vom 03.05.2018) Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: Hauke-Christian Dittrich
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Bislang gehören das Privathandy und WhatsApp bei der Polizei zur Grundausstattung. Doch das Versenden von Lageplänen, Fahndungsbildern oder anderen kritischen Inhalten per Kurznachrichtendienst ist alles andere als sicher und spielt sich rechtlich in einer Grauzone ab. Eine neues Programm schafft nun Abhilfe: Niedersachsens Polizisten können sich künftig mithilfe einer eigenen, sicheren Kommunationsapp über Smartphone oder Tablet mit den Kollegen austauschen.

Das Programm namens NIMes (Niedersachsen Messenger) läuft auf Smartphones und Tablets unabhängig vom Betriebssystem. „Damit stellen wir den Beamten eine legal nutzbare Anwendung auch für das private Handy zur Verfügung", sagte gestern Niedersachsen Innenminister Boris Pistorius (SPD) bei der offiziellen Präsentation der App. Diese Einbeziehung der persönlichen Smartphones sei bundesweit einmalig.

NIMes wird zunächst in einem Pilotprojekt nur bei den Polizeiinspektionen Celle und Hannover-Mitte sowie bei der Zentralen Polizeiinspektion eingesetzt. Wenn die Testphase erfolgreich verläuft, sollen alle rund 23.000 Mitarbeiter der niedersächsischen Polizei die App installieren können. Der Betrieb des Programms, das von Heinekingmedia in Hannover entwickelt wurde, kostet pro Jahr etwa 40.000 Euro.

Zeitgleich mit dem Start der Nachrichten-App verteilt die Polizei Niedersachsen tausend weitere Smartphones an ihre Einsatzkräfte. Nach Angaben des Innenministeriums stehen damit landesweit 2000 Tablets und Smartphones für den Dienstgebrauch zur Verfügung.

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