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Blaulicht Dubiose Celler Schrotter-Praktiken
Celle Blaulicht Dubiose Celler Schrotter-Praktiken
17:21 15.05.2018
Celle Stadt

Der Angeklagte bestritt diese Einkünfte. Er habe lediglich einen „Botenjob“ angenommen. Der bestand darin, für Schrottladungen eines Lkw vom Käufer des Schrotts Geld für einen dritten, unbekannten Lieferanten anzunehmen und an diesen weiterzuleiten. Dafür musste der Angeklagte die Lieferung quittieren und den Geldbetrag, der ihm in einem Briefumschlag übergeben wurde, an den liefernden Schrotthändler weiterzugeben. Für diesen „Dienst“ erhielt er 100 Euro. Diesen Job hat der Angeklagte insgesamt vier Mal erledigt, dann kam ihm das Ganze nicht „geheuer“ vor, und er hörte damit auf.

Dies geschah im Juni und Juli 2014. Durch Ermittlungen der Kriminalpolizei Celle ist der Angeklagte ins Visier der Staatsanwaltschaft gelangt. Ihm wurde vorgeworfen, das gesamte Bargeld aus dem Verkauf der Schrottladungen für sich behalten und somit einen „Nebenverdienst“ von 6000 Euro eingesteckt zu haben. Dies hätte er dem Jobcenter verschwiegen und sich deshalb des Betruges schuldig gemacht.

Da ein wichtiger geladener Zeuge, der Betreiber eines Schrottplatzes, ohne Entschuldigung nicht erschien, war es nicht möglich, den genauen Hergang zu rekonstruieren, zumal auch der „unbekannte Lieferant“ nicht befragt werden konnte, da dieser sich im Ausland aufhielt. Der Angeklagte versicherte nochmals, lediglich die 400 Euro für seine Dienste erhalten zu haben. Außerdem ist er bereit, monatlich 100 Euro monatlich an das Jobcenter Celle zurückzuzahlen.

Letztlich war also die Höhe des Nebenverdienstes nicht nachzuweisen, lediglich die 400 Euro wurden als Betrugssumme festgelegt. Sowohl der Staatsanwalt in seinem Antrag als auch die Richterin haben darauf das Strafmaß festgelegt: Der Angeklagte wird zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 40 Euro verurteilt. Der Angeklagte nahm das Urteil an, das rechtskräftig ist.

Von Günther Borchers

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