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Blaulicht Emotionaler Abschied von bekanntestem Celler Juristen
Celle Blaulicht Emotionaler Abschied von bekanntestem Celler Juristen
18:58 18.05.2018
Superintendentin Andrea Burg-Lempart charakterisierte Harald Range in ihrer Traueransprache als "einen Mann mit Prinzipien und klarer Haltung". Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil würdigte Range als einen Juristen mit beispielhafter Laufbahn, der sich stets der Sache verpflichtet gefühlt habe. Diesem Grundsatz sei er bis zuletzt treu geblieben – mit der Folge, dass ihn der damalige Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) 2015 nach vier Jahren im Amt in den Ruhestand versetzte. Zuvor hatte seine Behörde Ermittlungen wegen Landesverrats gegen Journalisten des Blogs netzpolitik.org eingeleitet, die vertrauliche Verfassungsschutz-Dokument zur Internet-Überwachung veröffentlicht hatten. Als der frühere Celler Generalstaatsanwalt (2001 bis 2011) angab, vom Ministerium angewiesen worden zu sein, die Ermittlungen einzustellen, widersprach Maas und löste Range ab. "Damit hat Deutschland einen sehr guten Juristen verloren, Celle aber hat einen guten Kommunalpolitiker bekommen", so Weil.

Ranges Nachfolger im Amt des Generalbundesanwalts, Peter-Herbert Frank, sagte, der Verstorbene habe die Behörde seinerzeit erhobenen Hauptes verlassen und damit auch ein Zeichen für die Unbeeinflussbarkeit der Justiz gesetzt. "Das entsprach seinem persönlichen Verlangen, stets vorbehaltlos für den Rechtsstaat einzutreten", so Frank.

Oberbürgermeister Jörg Nigge erinnerte an den FDP-Kommunalpolitiker Range, der "trotz höchster beruflicher Weihen" nie die Bodenhaftung und den Sinn für die kleinen Dinge des Lebens verloren habe. "Er konnte sich leidenschaftlich einsetzen für das, was ihm gut und richtig erschien", so Nigge: "Sei es als Generalbundesanwalt, wo er bekanntlich öffentliche Kontroversen nicht scheute, was ihm in der Bevölkerung viel Respekt und Sympathie einbrachte. Oder sei es bei den oftmals kleinen Dingen, die das Engagement als Kommunalpolitiker unter anderem bereithält." Ganz deutlich sichtbar geworden sei das besondere Wesen von Harald Range beim Einsatz für „seinen“ Ortsteil Altencelle, sagte der Oberbürgermeister. "So konnte sich der einstige Kämpfer für Recht und Gerechtigkeit mit ebensolcher Vehemenz dafür einsetzen, wenn es zum Beispiel um eine Ruhebank für seinen Altenceller Ortsteil ging."

Zuvor hatte Superintendentin Andrea Burg-Lempart Harald Range in ihrer Traueransprache als "einen Mann mit Prinzipien und klarer Haltung" charakterisiert. Dazu habe auch die Pflege von Freundschaft sowie ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn gehört. So habe der Verstorbene noch am Ostersonntag bei einem Spaziergang mit seiner Frau bunte Ostereier in die benachbarten Vorgärten gelegt. "Das hat ihm gefallen und den Nachbarkindern auch", so Burgk-Lempart.

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