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Blaulicht Hambührener "Mordfall Frederike" beschäftigt Landespolitik
Celle Blaulicht Hambührener "Mordfall Frederike" beschäftigt Landespolitik
14:20 08.05.2015
Von Simon Ziegler
Hambühren

HAMBÜHREN. "Wir möchten wissen, wie das Justizministerium das Ganze aus rechtlicher Sicht bewertet und ob es eine Chance gibt, das Verfahren wieder aufzunehmen." Die Unterrichtung erfolge in einer der kommenden Sitzungen des Gremiums, erklärte Adasch als stellvertretender rechtspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag.

Er selbst könne sich "an dieses furchtbare Ereignis" noch gut erinnern, sagte er gegenüber der Celleschen Zeitung. Adasch, der sein ganzes Leben in Hambühren wohnt, war 1981, als das Verbrechen begangen wurde, 16 Jahre alt, also ein Jahr jünger als Frederike. Persönlich habe er das Mädchen aber nicht gekannt.

"Dass der betroffene Vater darum kämpft, dass der Fall neu aufgerollt wird, ist – aufgrund der offenbar neuen Indizien – schon aus menschlicher Sicht absolut verständlich. Ich denke dabei vor allem an das unendliche Leid, das dieser Familie zugefügt wurde", sagte Adasch weiter.

Frederike von Möhlmann war im November 1981 vergewaltigt und getötet worden. Ihr Vater versucht derzeit mit allen Mitteln, dass der Mörder bestraft wird und hat eine Zivilklage eingereicht.