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Blaulicht Keine Drogen, aber oft häusliche Gewalt
Celle Blaulicht Keine Drogen, aber oft häusliche Gewalt
03:01 21.02.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

"In der Unterkunft ist der Alkohol- und Drogenkonsum untersagt. Wenn bei den Rundgängen Bewohner mit Alkohol oder Drogen angetroffen werden, werden diese eingezogen und gegebenenfalls die Polizei hinzugezogen. Wir können einen Alkoholkonsum außerhalb des Geländes allerdings nicht verhindern. Dem Vorwurf von dauerndem und übermäßigem Alkohol- oder Drogenkonsum in der Einrichtung muss entschieden widersprochen werden. Wenn dem so wäre, hätten wir wohl schon öfter Schlagzeilen gehabt", sagt Stadtsprecherin Myriam Meißner.

Die Celler Polizei bestätigt die Aussagen der Stadtverwaltung. Im vergangenen halben Jahr sind die Beamten zu 25 Einsätzen in die Flüchtlingsunterkunft gerufen worden. "Nur in zwei Fällen ging es um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz", teilt Polizeisprecherin Birgit Insinger auf Nachfrage der CZ mit. Daneben sei die Polizei wegen Streitigkeiten, Sachbeschädigungen, Diebstahl, Nötigung und Beleidigung gerufen worden.

Allerdings erhellen die Angaben der Polizei, warum die Zuwanderungsagentur jetzt einen Mitarbeiter zum Schutz von Kindern und Frauen vor Gewalt einstellen möchte. Aktuell gebe es kaum Gewalt, hatte die Leiterin der Einrichtung, Barbara Beyer, gesagt und auf einen "präventiven Ansatz" verwiesen. Doch die Zahlen der Polizei sprechen eine andere Sprache. In den vergangenen sechs Monaten sei es zu acht Fällen von Körperverletzungen gekommen. "Sechsmal ging es dabei um häusliche Gewalt", stellt Insinger fest. Insgesamt, so urteilt die Polizeisprecherin, bewege sich die Anzahl der Einsätze in der Flüchtlingsunterkunft in einem üblichen Rahmen.

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