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Blaulicht Kiffer-WG" hält auch bei Verhandlung in Celle zusammen
Celle Blaulicht Kiffer-WG" hält auch bei Verhandlung in Celle zusammen
17:52 03.05.2018
Celle Stadt

Alle drei sagten zwar umfassend aus, hielten sich bei Fakten und Namen aber äußerst bedeckt, sodass die Vorsitzende Richterin auf den Ernst der Lage hinwies. Es gehe um neun Taten, bei der jede Tat für sich mit einem Freiheitsentzug von bis zu einem Jahr geahndet werden könnte.

Die Männer waren Arbeitskollegen im Einzelhandel. Die beiden jüngeren kannten sich schon von der Schule und mieteten gemeinsam eine Wohnung in Celle. Der dritte wohnte bei seinen Eltern, hielt sich aber oft in der Wohnung auf.

Im Hausflur des Mehrfamilienhauses roch es verdächtig, sodass sie von einem Nachbarn zur Rede gestellt wurden. Als zudem Besucher der Angeklagten im Haus ein- und ausgingen, informierte der Nachbar die Polizei. Diese vermutete eine so genannte „Bunkerwohnung“, die als Depot und Umschlagplatz für den Cannabis-Handel genutzt werde. Während einer Durchsuchung der Wohnung wurden Drogen, Verpackungsmaterial, Feinwaage und ein Handy sichergestellt.

Die beiden Schulkameraden belasteten den dritten Kumpel als Dealer. Vor Gericht nahmen sie diese Anschuldigung zurück. Es sei zum Streit über die Höhe der selbst konsumierten Menge gekommen, sagten sie zur Begründung. Aus dem großen Beutel mit Cannabis, der im Wohnzimmerschrank verwahrt worden sei, hätten sie sich kostenlos bedienen dürfen – und davon oft Gebrauch gemacht. Nach „Lust und Laune“ habe er konsumiert, sagte einer der Angeklagten. Woher das Rauschgift stammte und wer es verkauft habe, darüber habe er nicht nachgedacht.

Der dritte Mann will sich nach eigenen Angaben aus Geldsorgen für den Verkauf von Drogen als Erwerbsquelle interessiert haben, dies dann aber verworfen haben, als er Vater geworden sei. Für die Beschaffung und den Handel sei er aber nicht verantwortlich gewesen, waren sich nun alle drei einig. Es sei ein anderer Mann gewesen, über den sie außer dem Spitznamen und der Marke seines Autos nichts wüssten.

Im Verlauf der Verhandlung kam es zu einigen Unterbrechungen, sodass aus Zeitgründen kein Urteil gesprochen werden konnte. Das Gericht signalisierte, dass eine Einstellung des Verfahrens aufgrund der schwierigen Beweislage denkbar sei. Die Staatsanwaltschaft lehnte dies ab. Die Verhandlung wird Ende des Monats fortgesetzt.

Von Martina Rolfs

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