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Blaulicht Mehr als drei Jahre Haft für Celler wegen Verbreitung von Kinderpornografie
Celle Blaulicht Mehr als drei Jahre Haft für Celler wegen Verbreitung von Kinderpornografie
16:56 04.04.2018
Bückeburg

Insgesamt hat der Angeklagte fast 40.000 kinder- und jugendpornografische Bilder, Dateien und Videos zur Verbreitung ins Internet gestellt, meistens bei sogenannten „Tauschbörsen“ einschlägiger Nutzer.

Dabei wollte der angeklagte junge Mann „ein ganz normales Leben“ führen: Er begann eine Lehre als Speditionskaufmann, rutschte dann aber ab. Zusammen mit einem Kumpel entwickelte er im Internet eine Betrugsmasche, um Geld zu „verdienen“. Allerdings wurde der 28-Jährige immer wieder „erwischt“ und zu Haftstrafen – meistens auf Bewährung – verurteilt. Das hielt ihn allerdings nicht davon ab, kinderpornografisches Material, zum Teil sogar selbst hergestellt, im Internet hochzuladen.

Nach der Erläuterung der jeweiligen Anklagepunkte hat die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer herausgestellt, dass dem Angeklagten aufgrund der zehn Vorstrafen eine „erhebliche kriminelle Energie“ unterstellt werden müsse. Strafmildernd ist aus ihrer Sicht zu werten, dass der Angeklagte geständig sei und auf die Rückgabe aller beschlagnahmten Beweisstücke verzichte.

Die Verteidigung wiederum betonte, dass einige Straftaten lange Jahre zurücklägen und deshalb ein Gesamtstrafmaß festgelegt werden müsse.

Der Angeklagte selbst meldete sich abschließend ebenfalls zu Wort und erläuterte, dass er mittlerweile einsichtig geworden sei, seine Ausbildung als Speditionskaufmann in der JVA erfolgreich beendet habe und sein Leben danach neu ordnen wolle.

Die vorsitzende Richterin sowie die beiden Schöffen zogen sich dann zur Beratung zurück und das Urteil wurde von der Richterin kurz danach verkündet: Insgesamt wurde der Angeklagte zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Außerdem trägt er die Kosten des Verfahrens. Es bleibt abzuwarten, ob eine Seite Rechtsmittel einlegt.

Von Günther Borchers

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