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Blaulicht Nach Würgeangriff in Wienhausen: Muss Täter in Haft?
Celle Blaulicht Nach Würgeangriff in Wienhausen: Muss Täter in Haft?
07:08 14.02.2018
Von Carsten Richter
Quelle: Christian Link (Archiv)
Wienhausen

"Wir stehen da aber erst ganz am Anfang", teilte am Dienstag ein Polizeisprecher auf CZ-Anfrage mit. Theoretisch ist es möglich, dass dem mutmaßlichen Täter sogar Freiheitsentzug droht. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Lars Janßen wird vorsätzliche Körperverletzung mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet. Die Höhe der Geldstrafe nach Tagessätzen ist abhängig von der wirtschaftlichen Situation des Angeklagten. Die maximale Freiheitsstrafe dauere fünf Jahre.

Sollte sich im Laufe des Verfahrens herausstellen, dass der Würgeangriff lebensgefährlich war, falle das Strafmaß entsprechend höher aus, sagte Janßen. "Dann würde sich eine Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten bis zu zehn Jahren ergeben." Das ist aber zum jetzigen Zeitpunkt alles "reine Spekulation", betonte der Oberstaatsanwalt. Zunächst müssten der mutmaßliche Täter und Zeugen vernommen werden.

Der Rettungsassistent des DRK war mit dem Krankenwagen auf der Rückfahrt von einem Einsatz, als er am Samstagvormittag zunächst von dem 46-Jährigen auf der B 214 in Höhe Altencelle bedrängt und bis nach Wienhausen verfolgt wurde. Vor der Rettungswache war die Situation schließlich eskaliert.

Im Jahr 2017 starben auf Celler Straßen neun Menschen. Einer von ihnen war ein 29-jähriger Motorradfahrer, der am 13. Juni bei Helmerkamp ums Leben kam. Der aus dem Kreis Gifhorn stammende Mann war nach Auskunft der Celler Polizei in einer Linkskurve gestürzt und gegen einen Baum geprallt. Unfallursache: vermutlich überhöhte Geschwindigkeit.

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Der Schock steckt Henning Fischer (Name geändert) noch in den Knochen. Was er vor drei Tagen auf dem Rückweg von einem Einsatz erlebt hat, kann der 37 Jahre alte Rettungsassistent des Deutschen Roten Kreuzes aus Wienhausen so schnell nicht vergessen. Realität ist: Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungskräfte werden immer häufiger angegriffen. Diese Erfahrung musste nun auch Fischer machen, der Tag für Tag anderen Menschen hilft. Offenbar aus Ärger im Straßenverkehr wurde er am Samstag von einem 46-Jährigen mehrfach am Hals gewürgt.

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