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Blaulicht Vandalismus in Hambühren: Adasch erwartet Entscheidung der Gerichte
Celle Blaulicht Vandalismus in Hambühren: Adasch erwartet Entscheidung der Gerichte
16:39 05.09.2016
Von Christopher Menge
Hambühren

HAMBÜHREN. "Unsere Polizeibeamten sind seit Wochen und Monaten Nacht für Nacht mit einem hohen Personalaufgebot in Hambühren im Einsatz und geben wirklich alles. Zudem wurde die Polizeistation Hambühren zwischenzeitlich personell aufgestockt", sagt Adasch, "der Schlüssel zur Lösung der Vandalismus-Serie in Hambühren liegt bei den zuständigen Gerichten. Ich gehe davon aus, dass hier zeitnah entsprechende Beschlüsse ergehen." Anerkennung und Respekt gelte den vielen ehrenamtlich tätigen Hambührener Bürgern, die Nacht für Nacht in großer Zahl für die Sicherheit unserer Gemeinde auf den Straßen unterwegs seien und die Polizeiarbeit mit wichtigen Beobachtungen unterstützen würden. Die Notwendigkeit einer zusätzlichen City-Streife sei deshalb zumindest momentan noch nicht gegeben.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt sieht das anders. "Wir brauchen zügig eine wirksame Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei, Gemeinde und Landkreis“, so Schmidt. „Der Vorschlag für eine City-Streife wäre dabei ein wirksamer Baustein. Grundlage für eine Sicherheitspartnerschaft – wie sie in anderen Kommunen bereits seit Jahren praktiziert wird – ist aber, dass die zuständigen Behörden sich abstimmen. Dafür ist es jetzt höchste Zeit – insbesondere dem Landkreis Celle mit dem zuständigen Jugendamt kommt hier eine Schlüsselfunktion zu.“

Es sei nicht verständlich, warum über einen so langen Zeitraum nicht entschieden gehandelt wurde. Schmidt hat bereits Anfang des vergangenen Monats das Gespräch mit den Spitzen des niedersächsischen Innen- und des Justizministeriums gesucht. „Die zuständigen Behörden im Landkreis Celle müssen die Frage beantworten, warum es überhaupt zu einer so langen Serie von Vorfällen kommen konnte", sagt Schmidt, "Staatssekretär Stephan Manke aus dem Innenministerium hat mir berichtet, dass man aufgrund der Lage die Einsatzbereitschaft verstärkt hat: So wurde eine Ermittlungsgruppe gebildet, die mutmaßliche Täterin wurde als Intensivtäterin eingestuft, zudem wurde die Polizeipräsenz in Hambühren verstärkt, konkret sind statt zwei jetzt fünf Stellen vorgesehen“, erklärt der SPD-Politiker.