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Blaulicht "Zur Schule - möglichst zu Fuß" -- Polizei empfiehlt Schulweg-Ratgeber als Ferienlektüre für Eltern
Celle Blaulicht "Zur Schule - möglichst zu Fuß" -- Polizei empfiehlt Schulweg-Ratgeber als Ferienlektüre für Eltern
22:43 25.07.2014

"Der Schulweg zu Fuß erhält oberste Priorität, denn der ist in jedem Fall sicherer als die Fahrt mit dem Auto", sagt Joachim Ehlers, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Celle. Voraussetzung sei allerdings, dass die Kinder auf den Schulweg und das Verkehrsumfeld zeitgerecht vorbereitet werden. Daher werden auch die Kindertagesstätten in die Schulanfangsaktion eingebunden, indem die Kinder dort künftig einen "Fußgängerpass" erwerben können.Durch diese Maßnahme sollen Eltern und Kinder motiviert werden, sich bereits im Vorfeld der Einschulung mit diesem Thema zu befassen. Für die Erstklässler beginnt der erste Schultag am 15. September. Die Eltern sollten sich daher schon jetzt Gedanken über einen sicheren Schulweg machen. "Es ist wichtig, dass die Eltern den Schulweg mit ihren Kindern rechtzeitig üben und die Kinder während der ersten Schultage zu Fuß begleiten", so der Verkehrssicherheitsberater der Polizei.Der Schulwegratgeber des ADAC enthält dazu wichtige Hinweise und Verhaltensempfehlungen für Kinder und Eltern. Die Polizei hat den Ratgeber bereits vor den Ferien über die Schulen an die Eltern verteilt. Eltern haben somit die Möglichkeit, bereits in der Ferienzeit mit ihren Kindern den Schulweg abzugehen und zu erläutern. Bei der Auswahl des Schulweges bieten Schulwegpläne eine Orientierung, denn "der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste" betont Ehlers. Schulwegpläne können bei den zuständigen Kommunen eingesehen werden. Aber auch Eltern und Schulen können mit Hilfe des GIS gestützten Internetprogramms "SchulwegPlaner" (www.schulwegplaner.de) einen Schulwegplan selbst erstellen. Eine weitere Möglichkeit, das zu Fuß gehen zu fördern, ist der "Schulbus auf Füßen", eine Gehgemeinschaft von Schülern. Wie ein "Schulbus auf Füßen" funktioniert, erfahren interessierte Eltern bei der Polizei oder an der jeweiligen Schule.

Von redaktion@presseportal.de (presseportal.de)