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Gericht Mutmaßliche PKK-Anhänger in Celle angeklagt
Celle Gericht Mutmaßliche PKK-Anhänger in Celle angeklagt
14:48 02.11.2018
Von Christian Link
Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat vier Männer wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor dem Oberlandesgericht angeklagt. Quelle: Erik Habermann
Celle

Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat vier Männer angeklagt, weil sie in der Nacht auf den 13. März 2018 in Garbsen (Region Hannover) Pflastersteine und Molotow-Cocktails auf türkische Geschäfte geworfen haben sollen. Den Männern im Alter zwischen 21 und 23 Jahren wird versuchte schwere Brandstiftung, Verstoß gegen das Waffengesetz und Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen.

Bei der Attacke kam es im März zu einem Brand auf dem Dach der Ladenzeile in Garbsen, Verletzte gab es aber nicht. Wie die Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, wollten die Angeklagten mit der Tat ihre Kampfbereitschaft für die „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) bekunden. Nach Abgaben der Behörde handelt es sich um drei syrische und einen irakischen Staatsangehörigen.

Zwei der Männer wird außerdem vorgeworfen, ebenfalls Mitte März in Hannover das Auto eines türkischen Staatsangehörigen in Brand gesetzt zu haben. Alle vier sitzen seit mehreren Monaten in Untersuchungshaft.

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