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Aus dem Landkreis Ambulanter Pflegedienstleiter aus Celle verweigert Registrierung bei Kammer
Celler Land Aus dem Landkreis Ambulanter Pflegedienstleiter aus Celle verweigert Registrierung bei Kammer
17:23 16.03.2018
Von Carsten Richter
Celle-Landkreis

Dismer unterstützt die Äußerung einer Altenpflegerin aus dem Landkreis – sie verweigert die geforderte Registrierung und die Zahlung eines Mitgliedsbeitrages. "Die Motivation der bezahlten Pflegekräfte hebt das bestimmt nicht", sagt Dismer. Er habe der Kammer bereits mitgeteilt, dass er und seine Mitarbeiter sich nicht registrieren lassen. "Eine Konsequenz könnte sein, dass wir unseren Beruf nicht mehr ausüben", so Dismer.

Eine starke Interessenvertretung für alle Pflegekräfte in Niedersachsen oder ein Instrument zum Eingriff in die Berufsfreiheit? Die Errichtung der Pflegekammer, die im Dezember 2016 vom Landtag entschieden wurde und in diesem Jahr abgeschlossen wird, ist umstritten. Die schlecht bezahlten Pflegenden müssen sich registrieren und einen Mitgliedsbeitrag leisten, bekommen dafür aber eine deutliche Stimme in der Öffentlichkeit – schließlich sind es die Pflegekräfte selbst, die künftig bei wichtigen Entscheidungen mit am Tisch sitzen.

Carsten Richter 15.03.2018

Bürger, die etwas gegen das Bienensterben unternehmen wollen, bekommen finanzielle Unterstützung. Der Umweltausschuss des Celler Kreistages hat in der jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit dafür gestimmt, der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung 20.000 Euro für Insekten unterstützende Projekte innerhalb des Landkreises Celle zur Verfügung zu stellen. Nur die beiden AfD-Abgeordneten stimmten gegen den Antrag. Die Umweltstiftung verdoppelt den Betrag um die gleiche Summe, sodass insgesamt 40.000 Euro durch Vereine und Kommunen abgerufen werden können. Die endgültige Absegnung des Kreisausschusses am 13. April sollte reine Formsache sein.

Christopher Menge 16.03.2018

Deutschland ist das Land der Pendler. Das macht sich auf den Straßen und an den Bahnhöfen bemerkbar. Zu den Stoßzeiten drücken sich die Fahrzeugkolonnen durch die Städte und in den Zügen und Bussen ist morgens und abends häufig kein Sitzplatz mehr zu ergattern. Die Verkehrsnetze sind ausgelastet – das zeigt sich in Großstädten wie Hannover oder Hamburg, aber selbst in Celle wird es gerne mal eng. Denn auch in Celle leben viele Pendler, umgekehrt kommen ebenfalls zahlreiche Berufstätige jeden Tag zur Arbeit in die Residenzstadt.

Carsten Richter 13.03.2018