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Aus dem Landkreis Celler Fairkauf nutzt virtuellen Marktplatz
Celler Land Aus dem Landkreis Celler Fairkauf nutzt virtuellen Marktplatz
19:34 04.08.2018
Über einen eigens eingerichteten Internet-Shop vertreibt das Fairkauf-Center eine Auswahl spezieller Produkte. In der Wathlinger Filiale wacht Heinz-Ulrich Müller über die Verkäufe. Quelle: Oliver Knoblich
Landkreis Celle

Eine klare Antwort auf diese Frage findet Fairkauf-Geschäftsführerin Catrin Bruns: „Wir sehen die Verkaufsform als Zusatzangebot zu unseren bestehenden Filialen.“ Die Nachfrage nach diesen zum Teil sehr exklusiven Produkten sei in den Läden nicht vorhanden gewesen, insofern habe man sich entschieden, diese über das Internet zu veräußern. So biete der Verkauf über das Internet die Möglichkeit eine größere Zielgruppe anzusprechen. "Wir arbeiten nicht gewinnorientiert, jedoch müssen die nicht unerheblichen Betriebskosten erwirtschaftet werden", erklärt Bruns. Insofern seien betriebswirtschaftliche Aspekte nicht von der Hand zu weisen. "Durch den Verkauf finanzieren wir alle laufenden Kosten, wie Gebäude-, Fahrzeug- und Personalkosten", so die Geschäftsführerin.

Überschüssige Gewinne gehen direkt in die Aus- und Weiterbildung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen. Nach Angaben von Bruns strebt das Integrationsunternehmen danach, benachteiligten und behinderten Menschen eine Chance am Arbeitsmarkt zu geben. So besteht die Hälfte der Mitarbeiter aus schwerbehinderten Menschen. Die langfristige Sicherung dieser Arbeitsplätze sei das Ziel. „Wir verstehen uns nicht als Sozialkaufhaus, sondern richten uns an alle Zielgruppen und sind für jedermann offen“, erklärt Bruns. Weiterhin werden zu kostendeckenden Preisen Dinge des alltäglichen Lebens und gebrauchte Möbel in den Filialen in Celle, Bergen und Wathlingen angeboten.