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Aus dem Landkreis Das Ende des Herbstzaubers
Celler Land Aus dem Landkreis Das Ende des Herbstzaubers
18:18 14.11.2018
Von Carsten Richter
Zur Zeit allerorts ein vertrauter Anblick: Karl Hövermann harkt vor seinem Grundstück in Lachendorf Laub zusammen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Jeder freut sich über die vielen bunten Blätter im Herbst. Solange sie noch auf den Bäumen an den Zweigen hängen, sind die Verfärbungen ein beliebtes Fotomotiv. Doch ein Blick nach oben genügt in diesen Tagen, um festzustellen: Mit der farbenfrohen Pracht ist es für dieses Jahr so gut wie vorbei. Für die Verwaltungen in den Landkreis-Kommunen, aber auch für Hausbesitzer hat nun die Arbeit begonnen. Die Gärten und die Wege müssen vom Laub befreit werden.

Da hat jeder so seine eigenen Methoden: Während die einen zu den Laubbläsern greifen, die zurzeit vielerorts zu hören sind, setzen die anderen auf ihre eigene Kraft und sammeln die trockenen Blätter mit der Harke ein. Sind dann die Gehwege und Rasenflächen wieder sauber, stellt sich schon die nächste Frage: Wohin mit den natürlichen Abfällen?

Am einfachsten ist es, das Laub zu kompostieren. Die Mineralstoffe, die dabei freigesetzt werden, wirken als Dünger. Bei einer alternativen Entsorgung hilft der Zweckverband Abfallwirtschaft (ZA). Eine Möglichkeit: die Biotonne. "Möglich ist es auch, statt der Tonne am Tag der Entleerung einen mit Laub gefüllten Biosack an die Straße zu stellen", sagt ZA-Pressesprecherin Dagmar Schmiedner. Erhältlich sind die Säcke an bestimmten Verkaufsstellen, in den Rathäusern der Gemeinden und an den Entsorgungsstationen in Altencelle, Hambühren, Hermannsburg und Höfer.

Zu den vier Anlagen können Hausbesitzer das Laub auch persönlich bringen. Darüber hinaus besteht Schmiedner zufolge eine Partnerschaft mit einigen Firmen im Landkreis, die ebenfalls die Laubabfälle annehmen. Dies sind Haase Garten- und Landschaftsbau in Bergen, Grüngutverwertung Deecke in Lachendorf, die Firma Lüdde in Wathlingen, Lindhorst Garten- und Landschaftsbau in Winsen sowie die Annahmestellen der Gemeinden Südheide (Hermannsburger Straße 33, Unterlüß) und Wietze (Schafbrückenweg 67). "Die Firmen nehmen die Abfälle gegen eine geringe Gebühr entgegen", erklärt Schmiedner.

Auch in den kleineren Orten im Landkreis besteht die Möglichkeit, das Laub zu entsorgen. "Einige Ortsräte stellen dafür Container auf", sagt die ZA-Sprecherin.

Wenn nachts jemand die Polizei alarmiert, wollen die Beamten künftig noch schneller am Einsatzort sein. In Wietze und Lachendorf ist deshalb ein Rund-um-die-Uhr-Betrieb eingerichtet worden.

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