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Aus dem Landkreis Durchschnittliche Rübenernte im Celler Land
Celler Land Aus dem Landkreis Durchschnittliche Rübenernte im Celler Land
03:45 21.02.2018
Von Christopher Menge
Celle-Landkreis

Nach dem Wegfall der Zuckerquote ist auf dem Zuckermarkt ein Preisrückgang zu verzeichnen. "Unsere Mitglieder erzielten mit 13 Tonnen Zucker je Hektar immerhin noch ein durchschnittliches Ergebnis", sagte Eckhard Hinrichs, Vorsitzender des Rübenanbauer- und Aktionärsverbandes Nord, mit Blick auf das nasse Anbaujahr mit teilweise deutlich mehr als 1000 Litern Regen pro Quadratmeter. Zum Glück hätten trotzdem fast alle Rüben geerntet werden können, ergänzte Georg Sander vom Agricenter im Nordzucker-Werk Uelzen: "Die Verarbeitung im Werk war aufgrund des hohen Erdanhangs erheblich aufwändiger." Die innere Qualität der Rüben sei aber insgesamt erfreulich gewesen.

Zur Wirtschaftlichkeit der Rübe berichtete der Geschäftsführer des Zuckerrübenanbauerverbandes Stefan Büsching, dass mit den nur durchschnittlichen Erträgen und gleichzeitig gesunkenen Preisen die Zuckerrübe im Vergleich zum Vorjahr einen geringeren Beitrag zum Betriebseinkommen leiste. "Die Marktleistung sinkt um knapp 600 Euro pro Hektar", sagte Büsching. "Für den durchschnittlichen Rübenanbauer im Verbandsgebiet sind das rund 8000 Euro im Betrieb weniger, die nicht kompensiert werden können. Wir spüren deutlich die Auswirkungen des Zuckermarktes ohne Quoten und Mindestpreis."

Nach Ansicht von Claus-Friso Gellermann von der Nordzucker AG in Braunschweig sind für den Rübenanbau auf längere Sicht allerdings gute Perspektiven zu erwarten. Nachhaltig erzeugter Zucker ist in einem weltweit wachsenden Markt gefragt. "Die Rübe hat Zukunft, auch wenn wir derzeit durch eine Phase mit niedrigen Preisen gehen", sagte er.

Zum ersten Mal hat Nordzucker im Werk Schladen auch Öko-Rüben in einer kurzen vorgelagerten Kampagne verarbeitet. Die Nachfrage nach Biozucker aus ökologisch erzeugten Rüben wächst konstant weiter. Die Ausweitung des ökologischen Rübenanbaus bleibt daher ein Ziel. (me)

Viele Celler haben fast schon sehnsüchtig auf neue Informationen zum Breitbandausbau im Landkreis Celle gewartet. Vodafone, der zukünftige Betreiber des Landkreis-Netzes, hat nun eine Internetseite freigeschaltet. Potenzielle Kunden können sich unter www.vodafone.de/celle informieren und prüfen, ob ein Anschluss an der eigenen Adresse möglich ist. Wenn „Glasfaser kommt zu Dir“ aufleuchtet, kann schon der Wunschtarif gewählt werden. Bestellungen sind dann ab April möglich.

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