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Aus dem Landkreis Fuhse und Aller führen extrem wenig Wasser
Celler Land Aus dem Landkreis Fuhse und Aller führen extrem wenig Wasser
18:46 29.07.2018
Von Andreas Babel
Zu solch einem schmalen Rinnsal ist die Aller derzeit in Höhe der Justizvollzugsanstalt Celle geworden. Quelle: David Borghoff
Celle-Landkreis

CELLe. Die Fuhse hat am Pegel Wathlingen einen historischen Niedrigwasserstand erreicht. Der Extremwert der vergangenen zehn Jahre ist 25 Zentimeter. Derzeit wird er ständig unterschritten. Den Tiefststand von 21 Zentimetern verzeichnete man am Donnerstag und erneut am Samstag, ehe starke Schauer niedergingen. Gestern Abend lag der Pegel bei 34 Zentimetern. Zum Vergleich: Der mittlere Wasserstand liegt bei 58 Zentimetern.

Aller: Auch die Allerfluten sind so niedrig wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der Extremwert der Jahre 2004 bis 2013 war 105 Zentimeter. Dieser Wert ist in den vergangenen Tagen schon mehrfach unterschritten worden. Am Donnerstag vergangener Woche sank der Wasserstand der Aller um 17.30 Uhr auf 1,02 Meter. Ab einem Wasserstand von 1,00 Meter wird es für die Fahrgastschifffahrt kritisch. Gestern Abend war der Stand 1,17 Meter.

Lachte: Gut gefüllt ist derzeit noch die Lachte. Hier ist der extreme Wasserstand von 66 Zentimetern noch lange nicht erreicht. Gestern Abend hatte die Lachte bei Lachendorf 88 Zentimeter Tiefe. Weniger als 77 Zentimeter zeigte der Pegel im Juli nicht an. (ab)

Außergewöhnliche Freundschaften halten ein Leben lang – auch im Celler Land. Wir hatten Leser aufgefordert, über ihre besonderen Freundschaften zu berichten und anlässlich des internationalen Tages der Freundschaft am Montag wollen wir vier davon etwas genauer vorstellen.

Andreas Babel 02.08.2018

Ein besonderes Bild bietet sich den Autofahrern derzeit an der Landesstraße 240 zwischen Eversen und Sülze. Dort hat Landwirt Walter Otte auf seinem Feld seine Stroh-Rundballen aufgereiht. Insgesamt werden es etwa 1500 in zwei Reihen sein. Die Getreideernte ist im gesamten Landkreis Celle im vollen Gange – und dabei bleibt auch eine Menge Stroh übrig. Wegen der Dürre wird es in diesem Jahr allerdings weniger Stroh geben. "Der Korn-Ertrag vom Getreide ist niedriger, da wird auch der Strohertrag niedriger sein – insbesondere da die Halme kürzer und dünner sind", sagt der Geschäftsführer des Landvolks Celle Martin Albers.

Christopher Menge 27.07.2018

400.000 junge Bäume sind im Frühjahr auf den Flächen des Niedersächsischen Forstamtes Unterlüß gepflanzt worden. Damit ist die Zahl der Jungpflanzen gegenüber den Vorjahren etwa verdreifacht worden – ausgerechnet in diesem Jahr. „Gefühlt hat es seit der dritten April-Woche nicht mehr richtig geregnet“, sagt Forstamtsleiter Hans-Martin Hauskeller. Während der Pflanzzeit passte das Wetter. Aber jetzt herrscht schon seit Wochen Trockenheit. Und der werden viele der 70.000 kleinen Eichen, der 200.000 Buchen, der 75.000 Douglasien und der Lärchen, Kiefern, Erlen und Tannen, die den Rest ausmachen, zum Opfer fallen.

20.07.2018