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Aus dem Landkreis Getreideernte im Landkreis Celle ist im vollen Gange
Celler Land Aus dem Landkreis Getreideernte im Landkreis Celle ist im vollen Gange
16:52 27.07.2018
Von Christopher Menge
Quelle: Oliver Knoblich
Celle-Landkreis

Er erklärt, dass manche Landwirte das Stroh beim Dreschen gleich häckseln. Die kleinen Halmstücke bleiben dann gleich als Humuslieferant auf dem Ackerboden liegen. Die Alternative ist das Pressen zu Rund- oder Quaderballen, wie man sie überall sehen kann. Die Ballen werden entweder mit Netzen oder mit Garn gebunden. Sie wiegen bis zu 400 Kilogramm und haben einen Durchmesser bis zu 1,80 Meter. Durch das Pressen zu Ballen kann das Stroh platzsparend gelagert werden.

In vielen Betrieben wird das Stroh nämlich für den Eigenbedarf benötigt. Es wird als Einstreu benutzt. Auf einem Bauernhof, auf dem viele Rinder oder andere Tiere leben, wird viel Stroh gebraucht. Verfüttert wird es aber nur in Ausnahmefällen. Landwirte, die das Stroh nicht selbst benötigen, verkaufen die Ballen. Der Preis lag im vergangenen Jahr bei 25 bis 30 Euro ab Hof.

Auch im Jahr 2017 war die Getreideernte nicht ideal im Celler Land. Der große Unterschied: Damals war es viel zu nass. Heute wünschen sich die Landwirte Regen. Auch wenn dieser keinen Einfluss mehr auf die Getreideernte hat.

400.000 junge Bäume sind im Frühjahr auf den Flächen des Niedersächsischen Forstamtes Unterlüß gepflanzt worden. Damit ist die Zahl der Jungpflanzen gegenüber den Vorjahren etwa verdreifacht worden – ausgerechnet in diesem Jahr. „Gefühlt hat es seit der dritten April-Woche nicht mehr richtig geregnet“, sagt Forstamtsleiter Hans-Martin Hauskeller. Während der Pflanzzeit passte das Wetter. Aber jetzt herrscht schon seit Wochen Trockenheit. Und der werden viele der 70.000 kleinen Eichen, der 200.000 Buchen, der 75.000 Douglasien und der Lärchen, Kiefern, Erlen und Tannen, die den Rest ausmachen, zum Opfer fallen.

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Der Kinderarzt hetzt von einem Patienten zum anderen. Impfen, Elterngespräche, Vorsorgeuntersuchungen. Das Wartezimmer ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Am Telefon ist kein Durchkommen. Eltern bekommen kaum einen Termin für ihre Kinder. So geht das jeden Tag. In vielen Regionen sind die Kinderärzte völlig überlastet.

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Es ist geschafft: 6087 Haushalte im Landkreis Celle haben sich für einen Glasfaseranschluss entschieden. Damit wurde die von der Politik vorgegebene Zahl von 5238 deutlich überschritten – schnelles Internet ist für viele zum Greifen da. „Ich freue mich, dass wir, Stand heute, die Zahl der nötigen Vorverträge erreicht haben und die Menschen in den Ausbaugebieten damit sehr wahrscheinlich eine moderne digitale Infrastruktur bekommen", sagte Landrat Klaus Wiswe auf CZ-Anfrage.

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