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Aus dem Landkreis Kein Geld mehr für Kastrationen von streunenden Katzen im Landkreis Celle
Celler Land Aus dem Landkreis Kein Geld mehr für Kastrationen von streunenden Katzen im Landkreis Celle
04:04 24.02.2018
Die Kastration der Streuner kann die unkontrollierte Vermehrung stoppen_1 Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle-Landkreis

In ganz Deutschland leben etwa zwei Millionen verwilderte Hauskatzen, die sich unkontrolliert vermehren – allein rund 200.000 davon in Niedersachsen. Um dieses Problem anzugehen, startete Michaela Dämmrich, Landesbeauftragte für Tierschutz, Mitte Januar eine landesweite Kastrationsaktion. „Eine Katze kann zweimal im Jahr bis zu sieben Junge bekommen. Bei unkontrollierter Vermehrung wachsen so schnell Populationen von Hunderten von Katzen heran. Die Kastration ist das einzige wirksame Mittel, um dies zu verhindern“, erklärt Uwe Tiedemann, Präsident der Tierärztekammer Niedersachsen.

In Niedersachsen standen für die Kennzeichnung, Registrierung und Kastration von streunenden, verwilderten Katzen 200.000 Euro an Landesmitteln und 108.000 Euro an Spenden von drei Tierschutzorganisationen und Tier­ärzten zur Verfügung. „Die geplante zweimonatige Aktion war bereits nach drei Wochen beendet, denn das Geld war aufgebraucht und etwa 2600 Kater und Katzen kastriert“, berichtet eine Mitarbeiterin der Fellnasenhilfe Celle.

Die beiden Vereine haben auch aktuell wieder etliche Streuner einfangen können. Bei fünf der Tiere gab es noch weitere gesundheitliche Probleme, die einen operativen Eingriff erforderlich machten. So mussten bei zwei Tieren die Augen operiert, bei einem von ihnen sogar ein Auge entfernt werden. Bei zwei weiteren war eine Zahnsanierung nötig, ein anderes Tier hatte einen Nabelbruch erlitten. Diese Eingriffe haben ein großes Loch in die Vereinskasse des Vereins gerissen.

Die Fellnasenhilfe hat im Rahmen der Kastrationsaktion erhebliche Mengen an Futter, Medikamenten sowie anderem Katzenbedarf zur Verfügung gestellt, sodass jetzt beide Organisationen dringend um Geldspenden bitten, denn es gibt auch weiterhin Nachfragen hinsichtlich der Kastration streunender Katzen.

Von Kirsten Glatzer

Auch wenn das sonnig-trockene und kalte Februarwetter Balsam für die Seele und die Natur war, sind die Aussichten für den Start in den Frühling kommende Woche nicht gerade berauschend. Denn statt lauer Vorfrühlingsluft steht uns ab Sonntag ein herber Einbruch sibirischer Frostluft ins Haus – und dass nicht zu knapp. Dahinter steckt eine seltene Erwärmung der arktischen Atmosphäre in 15 bis 50 Kilometer Höhe. Dort, wo gewöhnlich ein Polartief liegt und die Westwinde ankurbelt, hat sich nun ein riesiges Hoch breit gemacht. Dadurch hat sich die kälteste in dieser Jahreszeit vorhandene Luftmasse vom Nordpol und Sibirien nach Westen in Bewegung gesetzt.

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