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Aus dem Landkreis Kirchenvorstände machen sich fit
Celler Land Aus dem Landkreis Kirchenvorstände machen sich fit
11:06 21.09.2018
Alexandra Eimterbäumer bot zwei Workshops zum Thema Gottesdienst mit einem Mix aus Information und praktischen Übungen an. Quelle: Uwe Schmidt-Seffers
Celle

Carsten Holdack ist neu im Vorstand der Kreuzkirche in Celle. Er hat sich aus dem Angebot von 15 Workshops das Thema „Oje, jetzt bin ich sogar Arbeitgeber!“ nicht ohne Grund ausgewählt. Schließlich möchte er sich als Personalbeauftragter des Kirchenvorstandes betätigen. Am Ende des Fortbildungstages ist sein Eindruck aus den ersten Wochen seiner Amtszeit bestätigt: „An diesem Amt hängt viel mehr, als man am Anfang denkt.“

Tatsächlich befassen sich Kirchenvorstände mit einer großen Bandbreite an Fragen, die von der Unterhaltung der kirchlichen Gebäude über die Finanzen und eine gute Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Themen wie Gottesdienst und Spiritualität im Alltag reichen. Superintendentin Andrea Burgk-Lempart war bei der Planung dieses Tages wichtig, dass neben den Fragen zur Kirchenorganisation der geistlichen Dimension des Kirchenvorsteheramtes genügend Raum bleibt.

Jörg Laukmichel aus Nienhagen etwa hat in einem Workshop viel Neues über den Gottesdienst gelernt, wie dieser aufgebaut ist, welche Rolle das Kirchenjahr spielt und welche Angebote im Internet hilfreich sind. Dazu gehört, sich zum Beispiel die biblischen Lesungen des Sonntags zu erschließen, denn auch das Lesen der biblischen Texte im Gottesdienst gehört zum Amt des Kirchenvorstehers.

Georg Gremels und Barbara Paschke informierten über das Projekt „Freiräume“, das im kommenden Jahr zahlreiche Klosteraufenthalte, Pilgerreisen und Seminarangebote bereithält. Ziel dieses Projektes ist es, neue Wege zu beschreiten, sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren, statt immer mehr haben und erleben zu wollen. Neben spirituellen Themen werden aber auch ganz praktische Übungen angeboten wie zum Beispiel den Kleiderschrank zu entrümpeln und sich ein Jahr lang auf 44 Kleidungsstücke zu begrenzen.

Superintendentin Burgk-Lempart freute sich am Ende über eine gelungene Veranstaltung, die ihrer Ansicht nach auch von den persönlichen Begegnungen lebte. „Ich habe viele interessante und engagierte Frauen und Männer kennengelernt, die unserer Kirche ein gutes Gesicht geben“, sagte sie. Für den humoristischen Teil des Tages sorgte Manfred Büsing alias Hausmeister Paapke, der den ganzen Tag über als „Walking Act“ im grauen Hausmeisterkittel die Kirchenvorstände in Gespräche verwickelte.

Von cz

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