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Aus dem Landkreis SPD will Weg zum Winser Abi ebnen
Celler Land Aus dem Landkreis SPD will Weg zum Winser Abi ebnen
17:07 21.09.2018
Von Christopher Menge
In Winsen soll man in Zukunft Abitur machen können. Quelle: Felix Kästle
Winsen

Der Fraktionsvorsitzende weiter: "Wir hoffen, dass sich hinter diesem Ziel nach den bereits gemachten Ankündigungen eine Mehrheit versammeln kann." Bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Dirk Oelmann, den Vertretern der GfW-Gruppe aus dem Gemeinderat und dem Winser SPD-Kreistagsabgeordneten Maximilian Schmidt wurde dieses gemeinsame Ziel jetzt bekräftigt.

Inhalt des Antrages ist dabei ein Grundsatzbeschluss, den der Kreistag fassen soll: Mit dem Beschluss verpflichtet sich der Landkreis, am Standort Winsen ein Bildungsangebot zu gewährleisten, das den Erwerb der Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulreife ermöglicht. Der Landkreis Celle soll hierfür die Errichtung einer gymnasialen Oberstufe oder einer gleichwertigen Form in Winsen vornehmen. Zur Umsetzung sollen die drei Varianten Einrichtung einer Gesamtschule, Neuerrichtung eines Gymnasiums und als neuer Vorschlag die Einrichtung einer Fachoberschule untersucht werden. Die neue Idee der Umsetzung als Fachoberschule würde zumindest den Erwerb der Fachhochschulreife in Winsen ermöglichen.

"Wir setzen uns seit einem Jahrzehnt für eine Gesamtschule in Winsen ein, dies wäre der beste Weg, um eine gymnasiale Oberstufe in Winsen in bestehende Strukturen zu integrieren und langes gemeinsames Lernen im Westkreis umzusetzen", sagt der SPD-Kreisvorsitzende Maximilian Schmidt. Diese Form der Umsetzung habe weiterhin Priorität, aber die anderen Möglichkeiten sollten geprüft werden. Es müsse endlich eine Elternbefragung geben und für Winsen etwas getan werden, nachdem die Mehrheit im Kreistag jahrelang die Gesamtschule in Winsen verhindert habe.

„Der Bürgermeisterwahlkampf in Winsen lässt beim SPD-Antrag wieder einmal grüßen: Eine Gesamtschule ist für die CDU nicht vorstellbar und sicher auch nicht für WGL, FDP und UB", kommentierte der CDU-Fraktionsvorsitzende Torsten Harms.

Ein Gymnasium sei die erste Wahl der CDU. "Die Voraussetzung dafür ist aber, dass die Schülerzahlen im Westkreis an die des Gymnasiums Lachendorf kommen und kein Celler Gymnasium gefährdet wird", so Harms. "Soweit nun eine weitere Alternative in der Fachoberschule mit Fachgymnasium gesehen wird, kann dies nur ein Schulversuch sein." Auch für diesen würden für die CDU klare Bedingungen gelten: Es darf keine Fachoberschule in Celle für eine Fachoberschule mit eingeschränktem Einzugsbereich in Winsen geopfert werden. Einem zusätzlichen lebensfähigen Angebot stehe aber auch die CDU positiv gegenüber.

Die Winser Bürgerinitiative (BI) "für wolfsfreie Dörfer" macht andernorts Schule. In Tetenbüll (Kreis Nordfriesland) ist am Freitag die BI "Wolfsfreies Eiderstedt" von 61 Mitgliedern gegründet worden.

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