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Aus dem Landkreis Sibirienexpress rollt auf Landkreis Celle zu
Celler Land Aus dem Landkreis Sibirienexpress rollt auf Landkreis Celle zu
04:04 23.02.2018
Zugefrorene Bäche und Seen wird es im Celler Land noch eine ganze Zeit geben. Die Temperaturen sinken in der kommenden Woche noch einmal. Quelle: Christian Link
Celle-Landkreis

Am Ostrand eines mächtigen Hochs von Skandinavien bis Spitzbergen wird dieses Eisluftreservoir über Nordwestrussland angezapft und leitet eine Kältewelle wie zuletzt Anfang März 1987 ein. In Celle wurden damals – am 4. März – minus 17,4 Grad Celsius gemessen. Durch den teils strammen Ostwind werden sich die Tages- und Nachttemperaturen in der kommenden Woche zeitweise wie minus 5 bis minus 15 Grad anfühlen, obwohl das Thermometer „nur“ etwa 3 bis 11 Grad minus anzeigt. Über einer geschlossenen Schneedecke kann es noch deutlich tiefer gehen.

Ein trockenkalter Februar-Ausklang verheißt für den Start in den Frühling nichts Gutes. Hintergrund ist die Erhaltungsneigung der Atmosphäre, die mit östlichen Winden aus dem kalten Kontinent die Erwärmung und die für die Vegetation nötigen Niederschläge wochenlang verzögern kann. Nicht selten zieht sich das winterliche Erbe bis in den April hinein, manchmal sogar bis in den Mai wie im Jahr 2013.

Nach den aktuellen Jahreszeitentrends der führenden Wetterdienste bleibt uns das zu kalte, niederschlagsarme aber auch sonnige Wetter im März erhalten. Für den April sieht es derzeit nach normalem Wetter aus, bevor ein durchschnittlich warmer, aber nasser Mai dem Frühling endgültig zum Durchbruch verhilft.

Auf ein spätes Frühjahr lassen auch einschlägige Bauernregeln schließen: „Felix und Petrus (21./22. Februar) zeigen an, was wir 40 Tage für Wetter han“, oder „Wie’s Petrus und Matthias (22./23. Februar) macht, so bleibt es noch durch 40 Nacht.“ Hinsichtlich der Märztemperaturen stimmt die Regel zu 65 Prozent, in Bezug auf zu geringe Niederschläge sogar zu 90 Prozent.

Fazit: Derzeit sieht es nach allem aus, nur nicht nach Frühling.

Von Reinhard Zakrzewski

In nur einer Woche hat Stadtjäger Heinz Pyka im südlichen Hannover zwei Füchse, zwei Dachse und zwei Waschbären erschossen – alle Tiere hatten sich mit dem Staupe-Virus infiziert. Darüber hat die Hannoversche Allgemeine Zeitung kürzlich berichtet. Die hochansteckende Viruserkrankung, auch Hundestaupe genannt, ist im vergangenen Jahr auch im Landkreis Celle mehrfach aufgetreten. Sie verläuft häufig tödlich. Sie tritt sowohl bei Hunden, Füchsen und Wölfen als auch bei Waschbären oder Mardern und Ottern auf.

Christopher Menge 21.02.2018

Das Anbaujahr 2017 war für Nordzucker und die Rübenanbauer in der Region herausfordernd in jeder Hinsicht: Eine verspätete Aussaat und die Nässe während des
Sommers waren für das Wachstum der Rüben alles andere als optimal. Bei extrem hohen und anhaltenden Niederschlägen sowie einer sehr nassen Erntephase blieben die Erträge hinter den Erwartungen zurück. Für die Naturräume Celle und Heide lag das Ernteergebnis mit 13,3 Tonnen beziehungsweise 13,1 Tonnen Zucker je Hektar aber dennoch vier beziehungsweise sieben Prozent über dem langjährigen Mittelwert. Im Rahmen der Winterversammlung haben die Nordzucker AG und der Rübenanbauer- und Aktionärsverband Nord gestern im Berger Stadthaus auf die Rübenernte zurückgeblickt.

Christopher Menge 21.02.2018

Viele Celler haben fast schon sehnsüchtig auf neue Informationen zum Breitbandausbau im Landkreis Celle gewartet. Vodafone, der zukünftige Betreiber des Landkreis-Netzes, hat nun eine Internetseite freigeschaltet. Potenzielle Kunden können sich unter www.vodafone.de/celle informieren und prüfen, ob ein Anschluss an der eigenen Adresse möglich ist. Wenn „Glasfaser kommt zu Dir“ aufleuchtet, kann schon der Wunschtarif gewählt werden. Bestellungen sind dann ab April möglich.

Christopher Menge 21.02.2018