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Aus dem Landkreis Staupe-Virus: Das rät der Landkreis Celle
Celler Land Aus dem Landkreis Staupe-Virus: Das rät der Landkreis Celle
04:27 21.02.2018
Von Christopher Menge
Gegen die gefährliche Hundestaupe bietet nur eine lückenlose Impfung die Möglichkeit, sein Tier zu schützen. Darauf weist der Landkreis Celle hin. Hundebesitzer sollten das beachten. Quelle: Antoine Photographe
Celle-Landkreis

"Zur Vorbeugung der gefährlichen Hundestaupe bietet nur eine lückenlose Schutzimpfung die Möglichkeit, sein Tier zu schützen", sagt Landkreis-Sprecher Tore Harmening. Dabei sei auch die Wiederholung und Auffrischung des Impfschutzes im Alter wichtig, da das Abwehrsystem des Tieres erneut an die Gefahr des Virus erinnert werden müsse.

Im Landkreis Celle gab es im vergangenen Jahr aber keine amtlich bekannten Staupe-Fälle bei Hunden. "2017 wurde bei fünf Füchsen aus dem Raum Bergen und Hermannsburg Staupe nachgewiesen, sowie bei zwei Marderhunden aus Hermannsburg und Winsen", sagt Harmening. Eine Ausbreitung des Virus – nach den Fällen in Hannover – ist bisher nicht feststellbar. "Derzeit sind die Zahlen konstant", so Harmening.

Ansteckungsgefahr für nicht geimpfte Tiere besteht aber schon bei einem Waldspaziergang. "Eine Übertragung erfolgt meistens durch direkten Kontakt zwischen einem Virusausscheider und einem für das Virus empfindlichen Tier", sagt Harmening. "Da eine ganze Reihe von Waldbewohnern Virusträger sein kann – überwiegend Füchse, Dachse und Marder –, ist eine Infektion auch bei einem Waldspaziergang möglich." In der Umwelt befindliche Viren könnten allerdings nur für einen kurzen Zeitraum überleben.

Und auch bei einem Wolf gibt es einen aktuellen Staupe-Verdachtsfall. Das bestätigte die Pressesprecherin des Wolfsbüros Bettina S. Dörr auf CZ-Nachfrage. "Bei dem Wolf, der im Dezember auf der Autobahn 7 an der Raststätte Seevetal im Landkreis Harburg überfahren wurde, wurden Schmelzdefekte an den Zähnen festgestellt", sagt Dörr. Die Ausbildung eines sogenannten Staupegebisses tritt häufig nach überstandener Infektion auf. Ob der überfahrene Wolf tatsächlich Staupe hatte, steht aber noch nicht fest.

Das Anbaujahr 2017 war für Nordzucker und die Rübenanbauer in der Region herausfordernd in jeder Hinsicht: Eine verspätete Aussaat und die Nässe während des
Sommers waren für das Wachstum der Rüben alles andere als optimal. Bei extrem hohen und anhaltenden Niederschlägen sowie einer sehr nassen Erntephase blieben die Erträge hinter den Erwartungen zurück. Für die Naturräume Celle und Heide lag das Ernteergebnis mit 13,3 Tonnen beziehungsweise 13,1 Tonnen Zucker je Hektar aber dennoch vier beziehungsweise sieben Prozent über dem langjährigen Mittelwert. Im Rahmen der Winterversammlung haben die Nordzucker AG und der Rübenanbauer- und Aktionärsverband Nord gestern im Berger Stadthaus auf die Rübenernte zurückgeblickt.

Christopher Menge 21.02.2018

Viele Celler haben fast schon sehnsüchtig auf neue Informationen zum Breitbandausbau im Landkreis Celle gewartet. Vodafone, der zukünftige Betreiber des Landkreis-Netzes, hat nun eine Internetseite freigeschaltet. Potenzielle Kunden können sich unter www.vodafone.de/celle informieren und prüfen, ob ein Anschluss an der eigenen Adresse möglich ist. Wenn „Glasfaser kommt zu Dir“ aufleuchtet, kann schon der Wunschtarif gewählt werden. Bestellungen sind dann ab April möglich.

Christopher Menge 21.02.2018

Seit Jahren gehören sie zu einem gewohnten Anblick entlang von Kreis-, Landes- oder Bundesstraßen: Lovemobile. Auf Parkplätzen an viel befahrenen Strecken bieten Prostituierte ihre Dienste an und hoffen auf Kunden. Doch nun könnten die Wohnmobile aus dem Bild verschwinden. Seit Juni vergangenen Jahres gilt ein Prostituiertenschutzgesetz, das mehr Kontrollen und höhere Standards vorsieht. Ist damit die Zeit der Lovemobile abgelaufen?

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